Gäste aus Lateinamerika zur Aktion 2011

Bischof Luiz Flavio Cappio OFM

Seit 1997 leitet Luiz Flavio Cappio als Bischof die Diözese Barra im Bundesstaat Bahia. Bereits als junger Mann entschied er sich, dem Franziskanerorden beizutreten. Dabei widmete er sich in den 70er Jahren zuerst armen Menschen, die am Rand der Megastadt São Paulo in erbärmlichen Zuständen lebten. Dann zog es ihn hinaus in die Weiten Brasiliens, wo er die Nähe zu den Ärmsten suchte.

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 Videoporträt

Projekt: Bildung für engagierte Laien am Rio São Francisco

Schwester Elizete Dias da Silva

Seit 25 Jahren gehört Schwester Elizete Dias da Silva einem Orden an, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit den Ärmsten zu leben. Neben der Verkündigung des Evangeliums in der Gemeinde des Dorfes Santa Teresa an der Peripherie von Teresina engagiert sich Schwester Elizete in der örtlichen Kleinbauerngenossenschaft – ganz nach der Zielstellung ihres Ordens: die lokale Zivilgesellschaft stärken, um die ungerechten Gesellschaftsstrukturen zu verändern.

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 Videoportät

Projekt: Lebensunterhalt für mittellose Schwestern

Maria de Fatima Evangelista de Oliveira Farias de Medeiros

Seit Mitte 2009 engagiert sich die 49-jährige Sozialarbeiterin Maria de Fatima Evangelista ehrenamtlich für das kirchliche Netzwerk „Um grito pela vida“ – „Ein Schrei für das Leben“, das sich dem Kampf gegen den nationalen und internationalen Menschenhandel verschrieben hat. Im nordöstlichen Recife ist Fatima eine von zwei Laien, die neben einigen Ordensfrauen und einem Priester der Artikulationsgruppe des Netzwerkes angehören. Gemeinsam organisiert die Gruppe Seminare und Aufklärungsveranstaltungen und entwirft Flugblätter, die an Schüler und gefährdete Gruppen verteilt werden.

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Videoporträt

Projekt: Rückenwind für Bildung, Jugend und Soziales

Padre João de Deus de Carvalho Leal

Seit nahezu drei Jahrzehnten ist João de Deus Priester in Oeiras, einer Kleinstadt im Bundesstaat Piauí, der ärmsten Region Brasiliens. In dem von politischer Klientelwirtschaft und hohen Analphabetenraten in Mitleidenschaft gezogenen Bundesstaat engagiert sich der Padre weit über seine rein seelsorgerischen Tätigkeiten hinaus. Hilfe zur Selbsthilfe: den Menschen beizubringen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, ist dabei das Ziel seines Handelns.

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Videoporträt

Projekt: Leben lernen nach der Sucht