Einladung zur Adveniat Blogparade #ichwillzukunft

Gemeinsam Zukunft bauen: “Ein großes Land ist das Ergebnis von großartigen Menschen.” Foto: Pohl/Adveniat

Es ist Ende November. Hier bei uns bei Adveniat ist gerade die aufregendste Zeit des Jahres. Wir befinden uns mitten in der Aktion 2014, die unter dem Leitmotiv „Ich will Zukunft!“ Menschen – wie euch! – begeistern, informieren, aufklären und engagieren möchte. Das haben wir hier schon mal ein wenig vorgestellt.

Regelmäßige Blogleser haben bestimmt auch gemerkt, dass wir unserem Blog ein kleines Lifting verpasst und ihn ganz unter das Jahresaktionsthema gestellt haben. Das hat seinen Grund: Denn wir möchten den Blog zur Zentrale unserer digitalen Aktivitäten in der Zeit der Jahresaktion ausbauen.

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Was bedeutet Zukunft für uns?

Aktionsgast Weihbischof Rosa Chávez

 

Ich will Zukunft!“ – das ist unser Motto für die Aktion 2014. Denn das wollen wir alle: Erfahrungen sammeln, Pläne schmieden, unser Leben gestalten.

Mit unserer Aktion stellen wir in diesem Jahr die Jugend in den Mittelpunkt. Denn in Lateinamerika können viele junge Menschen von einem sorgenfreien Leben nur träumen – Armut, Gewalt, fehlende Bildungschancen und Arbeitslosigkeit gehören zu ihrem Alltag. Unsere Partner vor Ort machen diese Jugendlichen stark: durch Bildungsinitiativen, Friedensarbeit und einen festen Glauben.

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Argentinien: 40 gegrillte Hühnchen für die Vegetarierin

ronja-150x150Nun bricht schon der dritte Monat für mich hier in Argentinien an und es fasziniert mich, wie schnell es gelingt, sich in ein komplett neues Umfeld einzuleben. Ich lebe in Merlo, einer Stadt in der Provinz Buenos Aires, und unterstütze die hiesige Gemeinde im Kinderhort und entdecke immer wieder neue Felder, in denen ich tätig werden kann.

Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich dazugehöre und dass man sich für mich interessiert. Das Spanisch lernen und sprechen ist zwar noch ziemlich anstrengend, aber ich habe im Kindergarten super Mitmenschen, die mit mir meine Woche so einteilen, dass ich gut mitarbeiten kann. So helfe ich an den Tagen mit Sprachkurs in der Küche, wo es deutlich ruhiger und entspannter ist. An den anderen Tagen schaue ich mir nach und nach alle Gruppen an, um die Kinder kennenzulernen und mir ein Bild davon zu machen, wo ich nach der Kennenlernphase tätig werden möchte. Es ist faszinierend, wie gut mein Wörterbuch (nicht nur bei Kindern) ankommt. Den Kindern soll ich häufig daraus vorlesen.

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Brasilien: Favela, Fußball, Kulturschock

christina und pele

Wir fahren mit dem Auto durch die schmalen Straßen den Berg hoch. Rechts und links sind Häuser. Nebeneinander, übereinander. „Wir sind hier in einer richtig gefährlichen Gegend“, sagt meine Kollegin neben mir. Die Favela Morro da Mineira ist zwar „befriedet“, liegt aber zwischen zwei anderen Armenvierteln in Rio de Janeiro, deren Drogenbanden sich nicht selten bekriegen.

AnsichtDeswegen stehen dort, wo wir aussteigen, unzählige schwer bewaffnete Polizisten. Zum Schutz für uns und die anderen Journalisten aus aller Welt. Denn hier, mitten in der Favela, findet heute die Präsentation eines weltweit einzigartigen Fußballplatzes statt: 200 kinetische Platten unter dem Kunstrasen und Solarmodule auf den Lampen sorgen dafür, dass abends die sechs Flutlichter am Rand des Rasens leuchten. Die Bewegung der Spieler beziehungsweise ihre Schritte erzeugen die notwendige Energie. Pate des Projekts ist kein geringerer als Fußballlegende Pelé. Deswegen haben sich rund um den Maschendrahtzaun, der den Platz umgibt, auch schon einige Menschen eingefunden. Trotz der frühen Uhrzeit und der brennenden Sonne.

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Als Freiwillige ein Jahr in Mexiko

In Mexiko hat sie zum Finale der Fußball-Weltmeisterschaft die deutsche Flagge aufgehängt, in Deutschland gehört die mexikanische Flagge zu ihren Erinnerungsstücken: Lena Gelsterkamp aus Dülmen ist in zwei Welten zu Hause. Zwölf Monate hat sie als Freiwillige in der katholischen Pfarrgemeinde Sagrado Corazón de Jesús (Heiliges Herz Jesu) in der mexikanischen Kleinstadt Progreso de Obregón gearbeitet. Seit Mitte August ist sie zurück, „mit neuen Horizonten“, wie sie selbst es beschreibt.

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Brasilien: Wahlkampf hautnah

Marina Silva bei einer Wahlkampfveranstaltung an der  Central Única das Favelas

Marina Silva bei einer Wahlkampfveranstaltung an der Central Única das Favelas

“Marina! Marina! Marina!” schallt es von überall her. Marina Silva besuchte am 25. September die CUFA, die Central Única das Favelas. Damals war sie noch Kandidatin im Rennen um die Präsidentschaft.

Nicht nur viele Jugendliche, die in dem Zentrum täglich ein- und ausgehen, sind hier, um die beliebte Politikerin zu sehen, sondern auch jede Menge Journalisten. Darunter ich.

Wir stehen am Rande eines Basketballfeldes, wo noch fleißig gespielt wird und warten auf Marina. Sie ist bereits zu spät, was für die Organisatoren gut ist, denn die beginnen erst jetzt, den Event richtig vorzubereiten. Um uns herum werden Barrieren aufgestellt, damit die Journalisten die Politikerin aus der Ferne betrachten können. Wir sind nun richtig eingezäunt und immer wieder fliegt der Basketball in die wartende Journalistenmenge.

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