Journalisten unerwünscht!

Wer nach Mexiko einreisen möchte, muss eine so genannte Migrationskarte ausfüllen, in der abgefragt wird, aus welchem Grund man ins Land kommt, wie lange man bleiben will und auch, wo man sich aufhalten wird.

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Endlich angekommen! Adveniat-Redakteurin Nicola van Bonn, Journalistin Hilde Regeniter und Adveniat-Mexiko-Referent Reiner Wilhelm.

Bereits im Flugzeug hatten wir ausgiebig Zeit, uns mit diesem Dokument zu beschäftigen, einschließlich der Zollerklärung, die uns nun wirklich als unverdächtige Touristen offenbart: Schließlich führen wir weder Waffen, noch horrende Summen an Bargeld, keine Tiere oder andere lebende Organismen oder sonstige Zollgüter mit uns. Als was wir einreisen? Natürlich als Touristen. Dass nebenbei noch ein bisschen gearbeitet wird, müssen wir ja nicht gleich jedem auf die Nase binden.

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Sozialarbeit und Pfadfinden

Nach einem halben Jahr in Asunción, der Hauptstadt Paraguays, habe ich mich gut eingelebt, neue Rezepte kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen und das Wetter genossen. Über das Erzbistum Asunción und die Pastoral Social arbeite ich in dem Programm “Abrazo” (Umarmung) welches im “Centro Communicario de la Chacarita Arquidiocesana” untergebracht ist.

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Miriam mit der Pfadfindergruppe “Domingo Savio” in Paraguay.

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Argentinien: Auf den Spuren des Friedenslichts

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Melanie Kalisch bei der Aussendungsfeier des Friedenslichts im argentinischen San Isidro. Foto: privat

Mein Name ist Melanie Kalisch und ich bin 19 Jahre alt. Diesen Sommer habe ich mein Abitur gemacht und wollte danach nicht gleich studieren, sondern weg aus meinem Alltag und der gewohnten Umgebung. Neues erleben, neue Leute, Kulturen und Länder kennenlernen. Ich bin auf den Freiwilligendienst der DPSG und Adveniat aufmerksam geworden und jetzt in Argentinien gelandet, wo ich in einem Projekt arbeite zu dem zwei Kindergärten, eine Volksküche und eine Caritas gehören.

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Kolumbien: Kreative Schritte gegen die Invasion von Holzfällern und Großgrundbesitzern im Amazonasraum

Thomas Wieland, Leiter der Projekt-Abteilung des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, berichtet mit aktuellen Eindrücken vom REPAM-Treffen im kolumbianischen Bogotá.

Heute, am dritten Tag des Treffens des Panamazonischen kirchlichen Netzwerkes in Bogotá, analysiert der Jesuit Michael Czerny die kulturelle, politische und rechtliche Situation am Amazonas und den grausamen Anschlag in Paris. Es wird der Toten in Paris und in Bagdad gedacht. Aus der Entfernung fällt es schwer, die Gräueltaten an einem Ort als tragischer einzustufen, als am anderen. Michael Czerny arbeitet im Vatikan mit Kardinal Turkson zusammen, dem Präfekten des vatikanischen Dikasteriums für Gerechtigkeit und Frieden. Aus seinen scharfen und kenntnisreichen Reflexionen möchte ich einen Aspekt darstellen. Für die Analyse der Anschläge in Paris scheinen ihm folgende Aspekte bedenkenswert zu sein, um etwas Licht in die unvorstellbare Tat zu bringen:

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„Der Kampf kann nur erfolgreich sein, wenn Gott eine Rolle spielt.“ – Thomas Wieland vom REPAM-Treffen in Bogotá

RepamAuch bei der Eröffnung des Treffens des kirchlichen Panamazonischen Netzwerks REPAM in Bogotá mit etwa 100 Teilnehmenden wurde der Toten und Verletzten in Paris gedacht.

Kardinal Claudio Humes trug anschließend die Einschätzung von Papst Franziskus zum Handeln der Kirche im Amazonasraum vor. Der Franziskaner und ehemalige Erzbischof von Sao Paulo stand am 13. März 2013 neben Bergoglio, als er sich als neugewählter Papst der Menge auf dem Petersplatz zeigte. Nach Auskunft von Papst Franziskus, was er es, der ihn daran erinnerte hatte, die Armen nicht zu vergessen.

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