Brasilien: 13. Treffen der brasilianischen Kirchlichen Basisgemeinden

Norbert Bolte, Brasilien-Referent bei Adveniat

Norbert Bolte, Brasilien-Referent bei Adveniat

„Nicht nur der Brief des Papstes, sondern viele andere Signale von Franziskus seit er Papst ist, sind hier mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen worden. Sie werden als besondere Stärkung des Wegs der Basisgemeinden empfunden.

Das diesjährige Treffen war das bisher größte nationale CEBs-Treffen in Brasilien, mit knapp über 5000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen, wobei mehrheitlich Frauen anwesend waren. Die große Mehrzahl von ihnen war in Familie untergebracht. Zudem waren mehr als 70 Bischöfe dabei.

Weiterlesen

Mexiko: Basisgemeinden – Was bleibt?

Nach den unterschiedlichsten Erlebnissen in den jeweiligen (Basis-)Gemeinden und unserem damit einhergehenden Bedarf, alle Erfahrungen einmal richtig „sacken“ zu lassen, kamen wir in Cuernavaca wieder in der ganzen Gruppe zusammen. Das Zentrum für Interkulturellen Dialog und Entwicklung stellte genauso wie das Team alle für eine gute Erholung und Reflexion benötigte Zutaten bereit.

Angekommen am Dienstagabend luden ein wunderschöner Garten, ein Pool und ein mit Getränken gefüllter Kühlschrank dazu ein, gemeinsamen bei mexikanischen Liedern unser Wiedersehen zu feiern. Coca Cola begeisterte Menschen mussten sich dabei etwas anpassen: „Coca Cola is not my friend“ betonte die heimleitende Schwester Kathy, die damit auf den übermäßigen Konsum des Getränks in ganz Mexiko und die damit verbundene Überzuckerung ab dem Kindesalter anspielte und deshalb jenes Erfrischungsgetränk aus ihrer Einflusszone verbannt hat.

Weiterlesen

Mexiko: Aktiv das Gemeindeleben gestalten

Mit Tequila, Gitarre, Akkordeon und zwei stimmkräftigen Priestern begann unser Wochenende in Ciudad Neza in typisch mexikanischem Ambiente – fröhlich, herzlich und sehr gastfreundlich. In den folgenden Tagen konnten wir neben der reichhaltigen mexikanischen Küche viele verschiedene Gruppierungen und vor allem viele engagierte und aufgeschlossene Gemeindemitglieder kennenlernen, die uns interessiert und mit grosser Offenheit begegneten und von ihrer Arbeit in der Gemeinde und ihrem Glauben erzählten.

Weiterlesen

Mexiko: Frauenbewegung im „Tal der Pfützen“

Am Montag ging es nach einem Frühstück im Kreis unserer Gastfamilie in “Valle de Chalco” um 10:00 h in die Gemeinde. Dort präsentierten uns die Koordinatoren der verschiedenen pastoralen Sozialprojekte ihre Arbeit.

Zu den sozialen Pastoralprojekten gehören auch Einkaufsläden.

Es gibt einen “Tafelladen”, in dem arme Familien Pakete mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs bekommen können und eine sogenannte “tienda económica”, in dem alle Lebensmittel günstiger angeboten werden. Außerdem wird ein “Bazar” mit second-hand-Kleidung betrieben sowie eine kleine Solidar-Apotheke, in der alle Leute im Ort alles für 10 Pesos (weniger als 1 Euro) bekommen können. Wer Medikamente übrig hat, spendet sie dort für den guten Zweck. Beeindruckend: Alle, die hier arbeiten, tun dies ehrenamtlich – manche mehrere Stunden am Tag!

Weiterlesen

Bolivien: Traum und Wirklichkeit in Villa Pagador

Villa Pagador, eine 47.000 Einwohner zählende Siedlung am Stadtrand von Cochabamba. Ein neuer Stadtteil, in dem die Bürger meist auf sich selber gestellt sind. Es fehlt an guten Jobs, an Infrastruktur und Möglichkeiten für die Kinder, sich auszutoben. Jetzt soll ein Fußballplatz gebaut werden, erzählt uns Abdias Torres, der Leiter der katholischen Basisgemeinde in Villa Pagador. Er zeigt auf einen Steinhaufen, wo einst die katholische Kirche stand. Sie habe dem zukünftigen Fußballplatz weichen müssen. Toll für die Kinder, schlecht für die Gemeinde!

Weiterlesen

Bolivien: Besuch in den Basisgemeinden

Die Gemeinde „Santiago Apostolo“ im Stadtteil Munaypata liegt hoch über dem Zentrum von La Paz. Padre Fausto Dossi hat hierher zum 16. Treffen der Basisgemeinden der Erzdiözese La Paz eingeladen. In traditionellen Trachten präsentieren diese typische Tänze, verbreiten Freude unter den Zuschauern. Neun Basisgemeinden sind hier heute vertreten, die nach den Seiten offene Sporthalle des Gemeinde eigenen Schulzentrums ist mit einigen Hundert Menschen gut gefüllt. Im Hintergrund schaut man auf die an den steilen Berghängen gebauten schlichten Häuser der Peripherie.

Weiterlesen