Spendenkonto 345Bank im Bistum EssenBLZ 360 602 95
Schrift vergrößernSchrift zurücksetzenSchrift verkleinernKontrastreiche Darstellung Sprachen: spanisch Ι deutsch

Hintergrund

Werkzeug des Herrn für die Armen


Dr. h.c. Gerhard M. Bauer, ADVENIAT-Länderreferent Mittelamerika, zur Ermordung von Erzbischof Romero. Essen, den 11.03.1993

I. Aus der Erklärung der Bischöfe, die an der Beisetzung von Erzbischof Romero teilnahmen:

"Wir, die unterzeichnenden Bischöfe, sind von verschiedenen Orten der Welt hergekommen, um Bischof Oscar A. Romero, dem getöteten Hirten, treuen Diener Gottes und Verteidiger der Gerechtigkeit und der Armen, die letzte Ehre zu erweisen.

Weil er das Leben seines Volkes verteidigte und sich eingesetzt hat für eine gerechte Gesellschaft und für den Frieden, wurde er ermordet - wie Christus, genau im Moment der Opferdarbringung. Wir kamen hierher in Vertretung unserer Kirchen und unserer Völker, um gegen diese schreckliche Tat zu protestieren und um mit der Kirche und dem Volk von El Salvador das neue Leben zu feiern, das dieses Martyrium bringen wird.

Viele von uns kannten Bischof Romero persönlich. Wir sahen in ihm das Bild des Bischofs verwirklicht, das wir in Medellín und Puebla entworfen und erbetet hatten.

Bischof Romero war ein zutiefst religiöser Mensch und ein treuer Jünger Christi. Ein Mann des Gebetes, der aufrichtigen Demut, des reinen Herzens, voll tiefer Liebe für seine Brüder. Er hat diese menschliche und christliche Echtheit in den Dienst seines kirchlichen Amtes gestellt.

Die schwierige Situation, in der er die Erzdiözese von San Salvador übernahm, hat ihn reifen und wachsen lassen in seiner gläubigen Nachfolge Christi. Mit dem Blut der Märtyrer und dem Schmerz des Volkes begann seine Amtszeit, und dieses Blut und diese Schmerzen machten ihn zum treuen und verständnisvollen Hirten, der sein Volk nicht im Stich ließ, den Seinen zur Stimme geworden war und sein Leben für sie hingab ..."

II. Erzbischof Romero, Interview für Excelsior, Mexiko, im März 1980,
zwei Wochen vor seinem Tod:

"Häufig habe ich Todesdrohungen erhalten. Ich muß aber sagen: Als Christ glaube ich nicht an einen Tod ohne Auferstehung. Wenn sie mich töten, werde ich im Volk von El Salvador weiterleben. Das sage ich ohne Anmaßung, in größter Bescheidenheit.

Als Hirte bin ich kraft göttlichen Auftrags gehalten, mein Leben für die zu geben, die ich liebe. Und das sind alle Salvadorinaer, auch die, die mich umbringen wollen.

Sollten sie dahingelangen, ihre Drohungen auszuführen, will ich jetzt schon mein Blut opfern für die Erlösung und Auferstehung von El Salvador.

Das Martyrium ist eine Gnade Gottes, von der ich glaube, daß ich sie nicht verdient habe. Aber wenn Gott das Opfer meines Lebens annimmt, möge mein Blut Saatkorn der Freiheit sein und Zeichen dafür, daß diese Hoffnung bald Wirklichkeit sein wird.

Möge mein Tod, wenn Gott ihn annimmt, zur Befreiung meines Volkes gereichen und Zeugnis der Hoffnung in seine Zukunft sein!

Wenn sie soweit gehen und mich töten, können Sie ihnen mitteilen, daß ich ihnen verzeihe und die segne, die es tun.

Würden sie doch nur zur Einsicht gelangen, daß sie ihre Zeit vertun. Ein Bischof wird sterben, aber die Kirche Gottes, und das ist das Volk, wird niemals untergehen."

III. Die Hintergründe

Monseñor Oscar Arnulfo Romero Galdámez, Erzbischof von San Salvador, wurde am 15. August 1917 in Ciudad Barrios, einer Kleinstadt im nördlichen Bergland der Provinz San Miguel, El Salvador, geboren. Seine Eltern, Santos Romero und Guadalupe Galdámez, lebten hauptsächlich vom Ertrag einiger Felder, die sie besaßen, und dem kargen Lohn des Vaters als Angestellter im Fernschreiberbüro der Stadt.

Mit 4 Jahren erleidet er eine schwere Krankheit, die ihm zeitlebens Schmerzen bereitet und ihn etwas ängstlich, zurückgezogen, menschenscheu macht.

Seine Kindheit und Grundschulzeit verlebt er in Ciudad Barrios, wo er sich als Junge sehr für die Fernmeldearbeit des Vaters interessiert, durch das Austragen der Telegramme zum Lebensunterhalt beiträgt und seine große Vorliebe zu den technischen Kommunikationsmitteln entdeckt und zu entfalten beginnt.

Mit 13 Jahren tritt er in San Miguel in das "kleine Seminar" ein und 4 Jahre später ins Priesterseminar in San Salvador. Er liebt den Gesang, spielt Flöte, Klavier und Harmonium, ist ein echter "Vortragskünstler" und versteht zu reden. Wegen der Armut der Familie muß er durch Ferien- und Feizeitarbeit als Schreiner seine Studienkosten weitgehend selbst verdienen.

1939 schickt ihn sein Bischof nach Rom, um an der Gregoriana das Theologiestudium zu vollenden. Am 4. April 1942 empfängt er in Rom die Priesterweihe und kehrt am 15. August 1943 wegen der Wirren des Zweiten Weltkrieges nach El Salvador zurück, ohne sein Studium mit dem Doktortitel in Theologie abschließen zu können.

Er wird zunächst Pfarrer in Anamorós und bald Privatsekretär des Bischofs von San Miguel. Bald darauf Pfarrer in der Kirche Santo Domingo, Generalvikar der Diözese und Direktor der Diözesanzeitung "El Choparrastique".

1966 wird er zum Sekretär der Bischofskonferenz von El Salvador und zu deren Gesandten für den Lateinamerikanischen Bischofsrat (CELAM) ernannt; 1967 wird er zusätzlich erster Sekretär des 1942 in San Salvador gegründeten Sekretariates der Bischöfe von Zentralamerika und Panamá (SEDAC). Am 25. April 1970 erfolgt seine Ernennung zum Weihbischof von San Salvador und am 15. Oktober 1974 die zum Bischof von Santiago de María.

Beim Volk ist er wegen seiner menschlichen Güte und Echtheit als frommer und gebildeter Priester und wegen seiner Gabe, verständlich und zu Herzen gehend predigen zu können, sehr beliebt und geachtet. Wegen seiner Strenge gegen sich selbst, seiner Treue zu Rom und seiner mehr auf Bewahrung als auf Veränderung und auf Neues hinzielenden Haltung ist er bei seinen Mitbrüdern im Priester- und Bischofsamt umstritten.

In den siebziger Jahren verschlechterte sich in El Salvador unter der Militärherrschaft, die von der Doktrin der Nationalen Sicherheit besessen war (sie lebte in einer unheiligen Allianz mit den berühmt-berüchtigten 14 Familien, denen praktisch das Land, die Wirtschaft, das Kapital, die Macht gehört), die wirtschaftliche und soziale Lage der einfachen Bevölkerung derart, daß ihre Reformbestrebungen, ihr Freiheitswille, ihr Bemühen um soziale Gerechtigkeit und die Achtung grundlegender Menschenrechte nur noch mit brutaler Gewalt, mit Terror und Einschüchterungen aller Art zu unterdrücken waren.

Durch das Zweite Vatikanische Konzil und die Zweite Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischöfe 1968 in Medellín war die Kirche auf ihre Aufgaben in der konkreten Welt und Gesellschaft, in der sie lebte, und auf ihre soziale Verpflichtung erneut aufmerksam gemacht worden, was in den Ortskirchen Lateinamerikas zu tiefgreifenden Wandlungen und noch größeren Spannungen führte, sowohl innerkirchlich als auch zwischen Kirche und Mächtigen in Wirtschaft, Politik, Regierung und Militär.

Die Kirche identifizierte sich mehr und mehr mit der verarmten, verachteten, unterdrückten, ausgenutzten und ausgegrenzten Bevölkerung, in der sie den geschundenen Herrn erblickte.

In El Salvador wurde dieser Annäherungs- und Identifizierungsprozeß von Kirche und unterdrücktem Volk zunächst nur von wenigen vollzogen. Bischof Romero stand diesen Gruppen und Personen sehr zurückhaltend, fast mißtrauisch gegenüber.

In den Augen der Mächtigen und der Regierung war dieses vereinzelte Tun der Kirche allerdings schon so verwerflich, daß zum ersten Male in der Geschichte des Landes die Kirche offen verfolgt, verleumdet und angegriffen wurde, nicht nur das Kirchenvolk, sondern auch Erzbischof Chávez von San Salvador, Priester und vor allem führende Laien. Erzbischof Chávez trat 1977 aus Altersgründen von seinem Amt zurück.

Nachdrücklich forderte die Regierung einen ihr genehmen Nachfolger, einen Mann, von dem wenig zu befürchten sei, der die Wogen wieder glätten würde und dem mehr am guten Einvernehmen mit den jeweils Herrschenden gelegen sei als an Neuerungen in Kirche und Gesellschaft. In Bischof Romero glaubte man den rechten Kandidaten gefunden zu haben.

Am 3. Februar 1977 wurde in Rom seine Ernennung zum Erzbischof von San Salvador bekanntgegeben. Am 22. Februar 1977 war seine Amtseinführung in einer sehr privat gehaltenen Feier, in einer Nebenkirche der Stadt, ohne die üblichen öffentlichen Feierlichkeiten und ohne die Regierung einzuladen, die zwei Tage zuvor durch massiven Wahlbetrug an die Macht gekommen war.

Sechs Tage nach seiner Amtsübernahme erlebt er ein Massaker an Menschen, die auf dem Platz der Freiheit gegen den Wahlbetrug der Regierung protestieren. Tage später wird ein Priester entführt und gefoltert; bei einem anderen mißlingt der Entführungsversuch, dafür wird das Haus seiner Laienmitarbeiter dem Erdboden gleich gemacht; acht weiteren Priestern wird die Wiedereinreise ins Land verweigert.

Am 12. März 1977 wird sein Freund, der Jesuitenpater Rutilio Grande, mit seinem 14jährigen Ministranten und dem 65jährigen Katecheten brutal ermordet.

"Diene Deinem Vaterland - töte einen Priester!" heißt es in Aufrufen der Machthaber und ihrer Schützlinge in den Todesschwadronen.

Die Schmerzen dieser Greueltaten, die nur der Auftakt waren für Schlimmeres, machen Erzbischof Romero zum Hirten seines Volkes. Er stellt sich den pastoralen, sozialen und politischen Herausforderungen und nimmt klarsichtig, entschieden und unbeirrbar gemeinsam mit seinem Volk den Kampf auf gegen Terror, Gewalttat, Unterdrückung, Ausbeutung, Ungerechtigkeit.

Er fordert von der Regierung die unverzügliche Untersuchung der Vorfälle, besonders derer vom 12. März. Als nichts geschieht, fordert er zu Demonstrationen gegen den Ausnahmezustand auf, läßt alle katholischen Schulen für drei Tage schließen und nach Absprache mit seinen Priestern fallen am Sonntag nach der Ermordung von Pater Rutilio Grande alle Messen in der Erzdiözese aus bis auf die gemeinsam gefeierte Totenmesse in der Kathedrale. Er entscheidet sich, zu keiner offiziellen Feierlichkeit mehr zu erscheinen, bis die Dinge um die Ermordung von P. Rutilio Grande aufgeklärt und die Schuldigen bestraft worden sind. Eine Entscheidung, die er konsequent durchhält, auch als sie ihm große Schwierigkeiten von kirchlicher Seite und von seiten der Mächtigen einbringt. Klerus und Volk jedoch verstehen und schließen sich enger an ihren Erzbischof an.

Erzbischof Romero wächst von Tag zu Tag an seiner schweren Aufgabe, Hirte und Beschützer seines bedrohten und geschundenen Volkes zu sein. Das Bischofshaus wird Treffpunkt und Zufluchtsstätte eines nicht endenden Stromes mißhandelter und verhöhnter Menschen; es wird das Rechtshilfebüro gegründet.

Unermüdlich besucht er die Landgemeinden; seine Sonntagspredigten, die über Radio im ganzen Land und über die Grenzen hinaus gehört werden, sind eine Konfrontation der Wirklichkeit des Landes mit dem Wort Gottes, Anklage, Aufforderung zur Umkehr, Verteidigung der Würde und Grundrechte des gepeinigten Volkes, in dem er das lebendige Antlitz des erneut gekreuzigten Herrn erblickt.

Der Hirtenbrief vom 6. August 1978 beleuchtet das konkrete Problem "Kirche und politische Situation" in El Salvador. Er ist eine klare Stellungnahme und Orientierung für das Volk, der allerdings nur von Erzbischof Romero und Bischof Rivera Damas unterschrieben wird; vier der bischöflichen Mitbrüder geben wenig später eine der Regierung genehme Erklärung heraus und betreiben die Absetzung des Erzbischofs.

Es erfolgen Besuche in Rom und Visitationen aus Rom, die Teilnahme an der Konferenz von Puebla 1979 und ein sorgfältig und klar ausgearbeiteter, sehr bedeutsamer Hirtenbrief vom 6. August 1979, der die Überlegungen, Entscheidungen und Richtlinien von Puebla auf El Salvador anwendet, wobei die vorrangige Entscheidung für die Armen wörtlich genommen wird und eine zentrale Rolle spielt.

Die klare Haltung und das entschiedene Handeln des Erzbischofs schockieren und provozieren alle, die vormals in ihm ihren Kandidaten gesehen hatten; sie führen große Verleumdungskampagnen gegen ihn durch und erhöhen den gewalttätigen Druck auf die Bevölkerung.

In den Jahren 1978 und 1979 werden über 727 Personen, unter ihnen weitere fünf Priester, von Sicherheitskräften ermordet, 1.523 Personen als politische Gefangene interniert, viele Menschen "verschwinden" und die Zahl der mißhandelten, terrorisierten, gefolterten, an Leben, Würde und Eigentum geschädigten Personen ist Legion.

Der Erzbischof wird zur einzigen und einenden Stimme seines Volkes, zum "Vater der Armen" und zur Zielscheibe der Mächtigen.

Von befreundeten Priestern 1979 angesprochen, wie es denn käme, daß er, der früher von delikater körperlicher und seelischer Gesundheit gewesen sei, nun dies alles durchstehen könne, ohne äußere Zeichen der Ermüdung, Angst und Resignation, antwortet er aus seinem tiefen Glauben heraus: "Ja, das ist Gottes Werk." Andere Freunde, die ihn persönlich über geheime Mordpläne an ihm informieren, spüren deutlich, daß er das Leben liebt und den Tod nicht sucht; er verweist sie auf den Konflikt, in dem er steht: "Wie darf man schweigen, wenn durch das öffentliche Wort eines Bischofs das Leben vieler gerettet werden kann?"

Im Frühjahr 1980 eskaliert unter einer zusammenbrechenden Regierung die Gewalt gegen das Volk; Sicherheitskräfte ermorden im Namen der Doktrin der Nationalen Sicherheit im Januar 1980 265 Personen, im Februar 236 Personen und im März 514 Personen. Viele dieser Morde deuten auf ein systematisches Vorgehen hin, auf eine regelrechte Jagd auf Lehrer, Katecheten, Delegados de la Palabra und Gemeindeleiter.

Die Opposition des Erzbischofs gegen diese Gewalttaten erreicht ihren Höhepunkt in seiner Sonntagspredigt vom 23. März 1980, in der er die Situation des Landes mit dem fünften Gebot: "Du sollst nicht töten!" konfrontiert und mit folgendem Aufruf beendet:

"Ich möchte einen besonderen Aufruf an die Männer der Armee richten, und ganz besonders an die Basis der Nationalgarde, der Polizei und der Kasernen. Brüder, Ihr seid Kinder unseres Volkes wie sie. Ihr tötet Eure eigenen Brüder auf dem Land. Ein Mensch mag Euch befehlen zu töten, aber das Gesetzt Gottes: "Du sollst nicht töten!" steht über dem Befehl des Menschen und muß die Oberhand gewinnen. Kein Soldat ist gezwungen, einem Befehl zu folgen, der gegen das Gesetz Gottes gerichtet ist. Keiner muß einen unmoralischen Befehl befolgen. In Gottes Namen und im Namen dieses leidenden Volkes, dessen Wehklagen täglich eindringlicher zum Himmel schreit, bitte ich Euch inständig, flehe ich Euch an, befehle ich Euch: Im Namen Gottes; machen Sie Schluß mit Gewalttat und Unterdrückung!"

Dieser Aufruf ist offensichtlich sein eigenes Todesurteil. Am Montag, dem 24. März 1980, fällt Erzbischof Romero einem Mordanschlag zum Opfer, als er um 18.30 Uhr in der Kapelle des Siechenkrankenhauses von der Göttlichen Vorsehung in San Salvador, in dem er seine Wohnung hatte, gerade im Begriff ist, die Opfergaben Brot und Wein darzubringen, nachdem er gepredigt hatte, daß das Leben, das für den Nächsten hingegen werde, Zeichen der Auferstehung und des Sieges sei.

Lange vom Herrn vorbereitet folgte er, als die Stunde gekommen war, seinem besonderen Ruf und wurde in den letzten drei Jahren seines Lebens auserwähltes Werkzeug des Herrn für die Armen, Blutzeuge, Saatkorn und Zeichen der Hoffnung für sein Volk und die Kirche in Lateinamerika.

El Salvador -
Land des Erlösers,
dessen Namen Du trägst.
Wie lange noch muß Du leiden
unter Haß und Grausamkeit Deiner Kinder;
wie lange noch bluten
im Bruderkrieg, im Machtkampf, im Wirtschaftskrieg;
wie lange noch sterben
am Kreuz der Habgier, der Machtgier, der Ausbeutung?

El Salvador -
auch Deine Wunden werden glorreich
und Deine Opfer fruchtbar sein
im Ostern Deiner Zukunft
mit IHM.

Essen, den 11.03.1993 G. M. Bauer

Buchhinweis:

Oscar Arnulfo Romero

Blutzeuge für das Volk Gottes,

Walter-Verlag: Olten 1986 Oscar A. Romero, Für die Armen ermordet, Herder: Freiburg 1982 Oscar Romero In meiner Bedrängnis. Tagebuch des Märtyrerbischofs, 1978-1980 Herder: Freiburg 1993