Pressemitteilung vom 17. März 2017

Adveniat: 30.000 Euro für die Opfer der Überschwemmungen in Peru

Der Rio Rimac in Peru ist nach heftigen Starkregen zum reißenden Strom geworden. Foto: Caritas Peru

Essen. 30.000 Euro stellt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat als Soforthilfe für die Opfer der Überschwemmungen in Peru zur Verfügung. Bereits seit Ende Dezember kommt es regelmäßig zu heftigen Unwettern, die zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Bisherige Bilanz der stärksten Niederschläge seit 18 Jahren in Lima und den nördlichen Regionen des Landes: 62 Tote, elf Vermisste, insgesamt mehr als eine halbe Million direkt von den Überschwemmungen und den Erdrutschen betroffene Menschen, 62.000 haben ihr Obdach verloren.

„Mit der Soforthilfe des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat können wir die Opfer mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten sowie Decken und Kleidern versorgen“, sagt der Generalsekretär der peruanischen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Strotmann von Chosica. Über ihre Gemeindestruktur hat die katholische Kirche die Möglichkeit, die Hilfe bis in den letzten Winkel des Landes zu bringen, sodass auch wirklich die am stärksten betroffenen Menschen erreicht werden.

„Die Menschen in Peru aber auch in den anderen Ländern an der Ostküste Lateinamerikas leiden unter immer extremeren Wetterphänomenen: Lange Trockenzeiten werden von heftigen Starkregen abgelöst“, erklärt die Peru-Referentin des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Rebekka Taschbach. Im Süden Perus macht den Menschen extreme Kälte und Schneefall zu schaffen. Klimaforscher sind sich weitgehend einig, dass der von den Industriestaaten verursachte Klimawandel das Wetterphänomen El Niño über dem Pazifik verstärkt, wodurch sich extreme Wettereignisse an der südamerikanischen Ostküste häufen. „Mit unserer langfristigen Projektarbeit unterstützen wir die Menschen vor Ort darin, Strategien zu entwickeln, wie sie die Folgen von Überschwemmungen, aber auch von extremen Trockenperioden zumindest mildern können“, so Peru-Expertin Taschbach. Zerstörte Straßen und Brücken, kaputte Schulen und fortgeschwemmte Ackerflächen – all diese Schäden werden das Leben der Menschen in Peru noch lange einschränken.

So können Sie helfen!

Adveniat trägt die Hilfe bis in den letzten Winkel des Landes, um auch die am stärksten Betroffenen zu unterstützen, z.B. mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten.  

Helfen Sie mit - mit Ihrer Spende!

Adveniat-Spendenkonto 17345
bei der Bank im Bistum Essen (BLZ 360 602 95)
Verwendungszweck: „Überschwemmungen Peru“
BIC: GENODED1BBE
IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45

Pressekontakt Adveniat

Stephan Neumann
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