Patenschaft für Priesterausbildung

Pfarrer Juan Goicochea (links) in seiner Gemeinde am Stadtrand von Lima, Peru. Foto: Achim Pohl.

An der Seite der Benachteiligten

Die Menschen in Lateinamerika verknüpfen Glauben und Leben miteinander. Die Kirche bezieht Position für die Armen und Ausgeschlossenen. Der Priesterberuf birgt eine Fülle von Anforderungen. Vielerorts ist der "Hunger" nach Gott ebenso groß wie der Hunger nach dem täglichen Brot. Priester feiern Gottesdienst und spenden Sakramente. Sie sind außerdem Ansprechpartner in wichtigen Lebensfragen. Sie teilen das Leben der Menschen, ihre Freude und Hoffnung, aber auch ihre Sorgen und Nöte. Organisatorisches Geschick und Flexibilität sind gefragt. Priester müssen eine Gemeinde leiten können und die Gläubigen zum Engagement ermutigen. Dies alles erfordert eine qualifizierte Ausbildung.

Spenden für die Priesterausbildung

Doch die Priesterausbildung kostet Geld. Geld, das viele junge Männer, die den Priesterberuf ergreifen möchten, selbst nicht aufbringen können. Geld, das auch die Bistümer häufig nicht zur Verfügung haben. Denn Kirchensteuern gibt es in Lateinamerika nicht. Stattdessen lebt die Kirche von den Spenden der Gläubigen. In armen Regionen reicht die Kollekte kaum für den Lebensunterhalt des Priesters, geschweige denn für die Ausbildung des Nachwuchses. Hier setzt die Hilfe der Patenschaftsaktion an. Seit 1963 spenden Paten für die Priesterausbildung in Lateinamerika - mit dem Ziel, dem Mangel an Priestern in Lateinamerika entgegenzuwirken und Hilfe zu leisten beim Aufbau eigenständiger und unabhängiger Ortskirchen.

Deutsche Bistümer engagieren sich

Jedes deutsche Bistum hat eine Partnerschaft für ein oder mehrere lateinamerikanische Länder übernommen und fördert dort mit Hilfe der Paten die Priesterausbildung. Je nach Bedürftigkeit werden die Studierenden mit 400 bis maximal 1.200 Euro im Jahr unterstützt. Die Ausbildungsförderung beschränkt sich auf den Zeitraum des Hauptstudiums, das insgesamt vier Jahre dauert.

Seminarist Roiner Rodrigo Riquelme Rivarola aus Paraguay

"Als Priester möchte ich den Menschen auf dem Land die Möglichkeit geben, das Wort Gottes zu hören und die Sakramente zu empfangen. Mich macht der Glaube stark und glücklich und ich möchte, dass der Glaube auch andere Menschen stark und glücklich macht.

Ich bin dankbar für alles, was ich im Seminar lerne, und danke allen Spendern von Adveniat, dass sie mir mit ihrer Spende das Studium ermöglichen. Ich versichere Ihnen, dass ich das, was in mich und meine Ausbildung investiert wurde, 'zurückzahlen' werde - und zwar, indem ich möglichst vielen Menschen in ganz Paraguay von der Liebe Gottes erzähle."

 

Werden Sie Spender oder Pate

Adveniat-Spendenkonto 17345
bei der Bank im Bistum Essen (BLZ 360 602 95)
Verwendungszweck: Patenschaften
BIC: GENODED1BBE
IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45

Sie erhalten dann von Ihrem Bistum weitere Informationen über die Patenschaftsaktion und werden von dort aus persönlich betreut.

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Ihr Ansprechpartner bei Adveniat
Sergio de Sousa
Telefon: +49 (0)201 1756-241
Fax: +49 (0)201 1756-111

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