Adveniat-Projekte

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Raus aus der Perspektivlosigkeit

Nicaragua/Managua. Der östliche Stadtrand von Managua ist eine Zone der extremen Armut. Die Bevölkerung setzt sich zum größten Teil aus Zuwanderern zusammen, die in der Hauptstadt auf Arbeit und ein besseres Leben hoffen. Doch es gibt kaum Arbeitsplätze, und die wenigen, die es gibt, sind für ihre schlechten Arbeitsbedingungen und Niedriglöhne bekannt. Aus diesem Grund bleibt vor allem vielen alleinerziehenden Frauen nichts anderes übrig, als sich zu prostituieren, um ihre Kinder ernähren zu können.

Perspektivlosigkeit und Resignation herrschen auch bei vielen Jugendlichen vor. Anerkennung suchen sie ersatzweise in Banden, die sie zum Einstieg in die Welt des Drogenhandels und der Kriminalität verführen. Darüber hinaus macht den Menschen die mangelhafte Infrastruktur das Leben schwer. Es gibt weder asphaltierte Straßen noch ein Wasser- und Abwassersystem. Die meisten Familien leben auf engem Raum in selbstgebauten Behausungen.

Genau in dieser schwierigen Zone befindet sich die Pfarrei Nuestra Señora de Fatima. Dort arbeiten drei guatemaltekische Ordensschwestern, die der „Congregación Religiosas Franciscanas de San Antonio“ angehören. Bewusst haben sich die Schwestern dazu entschieden, mitten unter den Menschen zu leben. Sie wollen sie begleiten, sie unterstützen und ihnen helfen, sich zu solidarisieren, beispielsweise durch die Gründung von Gemeinschaftsküchen oder auch Bildungsangebote für verschiedene Altersgruppen.

Da es in der Pfarrei keinen Priester gibt, treffen sich die Ordensfrauen regelmäßig mit den Gläubigen zu Gebet und Gottesdienst, um aus der Bibel Kraft für ihr tägliches Leben zu schöpfen. Mittlerweile haben die Ordensschwestern eine Reihe von Männern und Frauen für die seelsorgliche Arbeit in der Pfarrei fortgebildet, so dass sie bei der Kommunion- und Firmvorbereitung, in der Jugendarbeit und beim Treffen von Bibelgruppen auf die Hilfe von Katecheten zurückgreifen können.

Die Arbeit in dem Armenviertel verlangt den Ordensfrauen viel Kraft und Zeit ab, aber sie widmen sich dieser Aufgabe mit voller Hingabe, so dass sie nicht in der Lage sind, zusätzlich einen Beruf auszuüben, um Geld für den eigenen Unterhalt zu verdienen. Auch die Menschen in der Pfarrei sind zu arm, um die Schwestern zu unterstützen. Daher bitten die Ordensfrauen um einen Zuschuss für den Kauf von Lebensmitteln und  Medikamenten sowie die Begleichung der Telefon-, Wasser- und Stromrechnung. Auch für Weiterbildungsmaßnahmen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie für den Kauf von didaktischen Materialien entstehen Kosten, die die Ordensfrauen nicht aus eigenen Mitteln finanzieren können.

Adveniat hilft mit einem Zuschuss von 5.000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren. Das entspricht einem Betrag von rund 72 Euro pro Schwester im Monat.

Damit sich die Schwestern auch weiterhin mit ganzer Kraft für die Menschen in der Pfarrei Nuestra Señora de Fatima einsetzen können, benötigen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit!

ADVENIAT-Spendenkonto 345
bei der Bank im Bistum Essen
(BLZ 360 602 95)

Verwendungszweck: Ordensfrau NIC

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