„Gott in Haiti – im Erdbeben“
Beitrag von Michael Huhn erschienen in leicht gekürzter Version in „Bilder der Gegenwart“ (2010/23).
„Gott hat unser Leben bewahrt, ich weiß nicht, warum.“ Mit dieser knappen Zeile, diesem einen, einzigen Satz antwortete der Sekretär der haitianischen Bischofskonferenz, P. Dr. Han’s Alexandre, der Haiti-Referentin bei Adveniat, Margit Wichelmann, nachdem sie am 14. Januar 2010, zwei Tage nach dem Erdbeben, in der Hoffnung auf ein Lebenszeichen per E-Mail alle Projektpartner angeschrieben hatte. Einer von ihnen, P. Max Delamour, antwortete mit seinem Dank an den Herrgott, der noch Schlimmeres verhindert habe: Das Beben habe sich genau in der Stunde am Nachmittag ereignet, als die Kinder ihre Schulen schon verlassen hatten, aber die meisten noch auf der Straße, auf dem Heimweg waren. Das sei Gottes Hand gewesen.
Beitrag: "Gott in Haiti - im Erdbeben"
Nachricht vom 21. Mai 2010
Engagement für Haiti hält an – Gemeinden, Schulen und Organisationen sammeln Spenden
Essen. Die Hilfe der deutschen Bürger für Haiti läuft weiter. In verschiedenen Aktionen haben sich Gemeinden, Schulen und Organisationen in den letzten Wochen für die Menschen in Haiti eingesetzt und Spenden gesammelt. Prälat Bernd Klaschka von der Bischöflichen Aktion Adveniat hebt die Wichtigkeit dieses Einsatz in Deutschland hervor: „Die Aktionen der Menschen hier vermitteln den Haitianern Lebensmut und Hoffnung für die Zukunft.“
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Pressemeldung vom 21. April 2010
Menschen in Haiti benötigen Trauma-Seelsorge
100 Tage nach dem Beben: Adveniat hat Aktion „Vergiss mein Haiti nicht!“ gestartet
Essen. Mehr als 220.000 Tote, 300.000 Verletzte, fast eine Million Menschen, die ihre Wohnstätte verloren haben: Das Erdbeben vom 12. Januar hat in Haiti tiefe Spuren der Zerstörung hinterlassen. „Zehntausende Menschen sind traumatisiert, haben die schrecklichen Erinnerungen noch nicht verarbeiten können“, berichtet Prälat Bernd Klaschka. „Sie bedürfen nicht nur materieller Hilfe, sondern dringend auch der Sorge um ihre Seele.“
21. April 2010
Haiti-Dossier
Zum Thema Erdbeben in Haiti finden Sie ein Dossier auf unseren Seiten www.blickpunkt-lateinamerika.de in den Rubriken:
* Nachrichten - Aktuelles zu Haiti
* Hintergrund - Informationen zu Haiti
* Brennpunkt - Stimmen aus Haiti
20. April 2010
Aktion für Gemeinden
Mit unserer Gemeinde-Aktion „Vergiss mein Haiti nicht!" möchten wir gemeinsam Hoffnung säen, die zerstörten kirchlichen Strukturen wieder aufbauen und den Menschen neuen Halt und Hoffnung geben.
Nachricht vom 30. März 2010
Priesterseminar in Port-au-Prince wird wiedereröffnet
Port-au-Prince (KNA) Rund drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben wird das Priesterseminar in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince seine Arbeit wieder aufnehmen. Die Arbeit solle in der Woche nach Ostern wieder beginnen, teilte der Vorsitzende der Haitianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Louis Kebreau, mit. Das Seminargebäude war erheblich beschädigt worden, 30 der 260 Seminaristen kamen ums Leben.
35 Tage nach dem Beben:
Haitis Opfer versuchen ihr Leben neu zu organisieren
Die größten Trümmer sind beseitigt, die Leichen beerdigt. Ab Freitag wird es wieder normale Linienflüge nach Port-au-Prince geben, tausende von US-Soldaten sind bereits wieder in die Heimat zurückgekehrt und haben den haitianischen Behörden die Verwaltung des Karibikstaates zurück übertragen. Aber auch einen Monat nach dem verheerenden Beben gleicht die haitianische Metropole einer auf Ruinen errichteten Zeltstadt, in der Improvisation und der tägliche Kampf ums Überleben den Rhythmus bestimmen.
Beeindruckendes Engagement für Haiti
Adveniat dankt für Spenden und herausragendes Engagement
Mit Spenden, vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen tragen Menschen in Deutschland dazu bei, über Adveniat Wiederaufbau-Projekte in Haiti zu unterstützen und den hart getroffenen Projektpartnern beizustehen. Adveniat dankt allen Unterstützern ganz herzlich – auch im Namen der Projektpartner in Haiti. Hier einige Beispiele des Engagements in Deutschland
Hilfe aus Lateinamerika
Nach dem Erdbeben am 12. Januar in Haiti haben sich Helfer aus Amerika und Europa auf den Weg zum Katastrophengebiet gemacht. Doch nicht nur reiche Industrienationen tragen dazu bei, dass den verschütteten, verletzten und obdachlosen Haitianern geholfen wird. Auch aus Lateinamerika fuhren Helfer nach Haiti. Viele Länder des Kontinents haben Geld gesammelt, um es den Hilfsorganisationen zur Verfügung zu stellen. Neben materieller, personeller und finanzieller Unterstützung der Regierungen Lateinamerikas haben insbesondere kirchliche Organisationen zu Hilfe aufgerufen.
Hier einige Beispiele des kirchlichen Engagements in Lateinamerika
Solidarität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Die Solidarität der Menschen in Deutschland für Haiti ist nach wie vor ungebrochen, obwohl das Thema in den Tagesmedien immer mehr in den Hintergrund rutscht. Einige Beispiele, wie sich gerade junge Menschen für die Haitianer engagieren wollen wir Ihnen an dieser Stelle zeigen.
Lesen Sie zum Beispiel den Brief einer Schulklasse an Adveniat. Die Kinder haben in ihrer Klasse und ihren Familien für Haiti gesammelt, tolle Aktion.
Besonders danken möchten wir auch Janis, Johannes, Mia und Noah die auf einer Hochzeitsmesse in Coburg für Haiti gesammlt haben.
Bischof Felix: Haiti braucht mehr als Soforthilfe
Die katholische Kirche spielt angesichts eines kaum präsenten Staates eine wichtige Rolle in Haiti, das auch schon vor der schweren Erdbebenkatastrophe im Januar 2010 zu den ärmsten Ländern der Welt zählte. Seit Jahren unterstützt die Bischöfliche Aktion Adveniat hier zahlreiche Hilfsprojekte. Bischof Dr. Felix Genn, der Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat ist, ruft zu andauernder Unterstützung durch Spenden und im Gebet auf.
27. Januar 2010
Zum Thema Lateinamerika erhalten Sie viele weiterführende Informationenauf den Seiten des
Zur Zeit mit besonderem Schwerpunkt auf das Erdbeben in Haiti in den Rubriken
Nachrichten aus Lateinamerika
Hintergrund
Brennpunkt - Stimmen aus Lateinamerika
Padre Claudio sorgt sich um Flüchtlinge
Abseits des zerstörten Port-au-Prince sind die Folgen der Naturkatastrophe auch zu spüren. Ein Interview mit Padre Claudio Siluet aus dem Süden Haitis.
20. Januar 2010
Schweres Nachbeben erschüttert Haiti
Gut eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben mit mehr als hunderttausend Toten ist Haiti erneut von einem Erdstoß erschüttert worden. Das Epizentrum des Nachbebens mit der Stärke 6.1 lag 59 Kilometer westlich von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince in knapp zehn Kilometern Tiefe. Das Beben ereignete sich um 06.03 Uhr Ortszeit (12.03 Uhr MEZ). In der Hauptstadt rannten die Menschen in Panik auf die Straßen. Über Schäden oder Opfer war zunächst nichts bekannt.
19. Januar 2010
„Haitianer müssen Akteure ihrer Zukunft sein!“
Adveniat-Geschäftsführer Bernd Klaschka fordert führende Rolleder Haitianer beim Wiederaufbau ihres LandesEssen. Die Haitianer selbst müssen die führende Rolle beim Wiederaufbau ihres Landes spielen. Dies fordert Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka. Er habe den Eindruck, dass derzeit kaum ein Haitianer zu Wort komme, wenn es um den Wiederaufbau des Landes gehe. „Die Haitianer, die ja die Akteure ihrer Zukunft sein müssen, werden in eine Randposition gedrängt.“
Aufruf der deutschen Bischöfe zur Sonderkollekte für Haiti am Sonntag, dem 24. Januar 2010
Die deutschen Bischöfe rufen zu einer Sonderkollekte für das notleidende Volk Haitis auf. In allen Gottesdiensten am 24. Januar werden die Menschen aufgerufen Solidarität zu zeigen und für die Menschen in Haiti zu beten.
18. Januar 2010
Haiti: Adveniat stellt 1,5 Millionen Euro für Wiederaufbau bereit –
„Aufbau und Wandel des Landes müssen von innen kommen!“
Essen. 1,5 Millionen Euro Sondermittel stellt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat für den dringend notwendigen Wiederaufbau in Haiti bereit. Die Mittel werden in einem Sonderfonds für Projekte des Hilfswerks bereitgestellt. Im letzten Jahr unterstützte Adveniat 123 Projekte kirchlicher Partnern in Haiti mit mehr als 1,8 Millionen Euro. „Der bisherige Umfang der Projektförderung für Haiti bleibt bestehen“, betonte Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka. „Der jetzt von der Bischöflichen Kommission beschlossene Sonderfonds wird zusätzlich eingerichtet, so dass Adveniat in diesem Jahr mit rund drei Millionen Euro in Haiti helfen kann.“
Lateinamerikanische Solidarität
Katholische Kirche aller lateinamerikanischer Länder kündigt Hilfe an
Durchweg alle lateinamerikanischen Kirchen kündigten Hilfsprogramme und Sonderaktionen für die haitianische Bevölkerung an: Mehr als 5000 Pfarreien in Kolumbien beteiligten sich an Hilfsaktionen, teilte die kolumbianische Bischofskonferenz mit.
Viele lateinamerikanische Regierungen stellen Mittel, Personal und Güter zur Verfügung
Einen Tag nach der Katastrophe entsandte der Präsident der Dominikanischen Republik Leonel Fernandez das erste Notfallteam. Es bestand vornehmlich aus medizinischem Personal. Seinem Beispiel folgte nahezu jedes lateinamerikanische Regierungsoberhaupt.
Briefe von überlebenden Projektpartnern von Adveniat
Seit dem 14. Januar 2010, zwei Tage nach dem Erdbeben, sind bei Adveniat mehr als 100 Briefe von Projektpartnern aus Haiti eingetroffen, manche ermutigen: „Ich lebe - betet für Haiti!“, viele jedoch mit schlechten, ja entsetzlichen Nachrichten. Einige Auszüge aus den Briefen in Übersetzung:
17. Januar 2010
Hilfsgüter stauen sich am Flughafen
Nach vier Tagen schwindet die Hoffnung Überlebende zu bergen
Die internationale Hilfe kommt zwar an, staut sich aber am Flughafen von Port-au-Prince. Mehr als 200 Flugzeuge haben Rettungsgüter inzwischen abgeliefert, doch viele Straßen sind weiterhin unpassierbar, es fehlt an Fahrzeugen und an Benzin, um die Güter zu verteilen. Hungrige Menschen suchen Reis, Wasser oder graben mit Schaufeln, Steinen oder Hämmern in den Ruinen früherer Supermärkte nach Lebensmitteln und Kleidern. Journalisten und Helfer werden alle paar Meter nach Essen gefragt.
Erste Hilfslieferungen der deutschen Werke
Das katholische Hilfswerk Misereor brachte unterdessen erste Hilfslieferungen auf den Weg. Von der Dominikanischen Republik aus werden mit Beteiligung örtlicher Partnerorganisationen Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente ins Katastrophengebiet transportiert, wie Misereor am Sonntag in Aachen mitteilte. Da der Flughafen der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince immer noch überlastet sei, spiele die benachbarte Dominikanische Republik weiterhin eine zentrale Rolle für die Hilfsaktionen.
Papst Benedikt ruft zu Hilfe und Gebet auf
Papst Benedikt XVI. hat erneut zu internationaler Hilfe für das vom Erdbeben verwüstete Haiti aufgerufen. Unterdessen treffen in dem Karibikstaat immer mehr Mitarbeiter und Hilfsgüter kirchlicher und anderer Hilfswerke ein. Auch deutsche Bistümer beteiligen sich mit Spenden an der Hilfskampagne für die Erdbebenopfer.
Über seinen Botschafter in Haiti verfolge er die Lage unmittelbar, sagte der Papst am Sonntag im Vatikan. Er lobte die Arbeit der karitativen Organisationen und rief zum Gebet auf - für die Verwundeten, die Obdachlosen und für alle, die auf so tragische Weise ihr Leben verlosen hätten. "Empfehlen wir Gott die Opfer der Erdbebenkatastrophe und helfen wir selbst nach Kräften mit", sagte Benedikt XVI. wörtlich.
„Es waren die längsten Stunden in meinem Leben"
Es waren die längsten Stunden in seinem Leben. Als er am Freitag seine ersten Interviews gibt, steckt Hermes Peñaloza noch immer in den staubüberzogenen Kleidern vom Dienstag, dem Moment, als die Erde in Haiti anfing zu beben. Der 45jährige Kolumbianer war da gerade in seinem Büro am Sitz der UNO in Port-au-Prince, in einem Gespräch mit zwei jordanischen Offizieren, um über die Logistik für die für den 28. Januar geplanten Parlamentswahlen zu sprechen. „Ich schaffte es, mich unter einen Schreibtisch zu werfen, bevor die Decke niederstürzte und es dunkel wurde“, erzählt er.
15. Januar 2010
Nachrichten aus Haiti: „Viel Leid, viel Leid"
In großer Sorge hat Margit Wichelmann, Länderreferentin bei Adveniat, ihren Projektpartnern in Haiti geschrieben. Ordensfrau Denise Lauture ist die erste, die ihr direkt aus Port-au-Prince geantwortet hat. In einer bewegenden E-Mail beschreibt Schwester Denise ihre Situation vor Ort.
Im Laufe der vergangenen zwei Tage sind noch weitere E-Mails von Projektpartnern eingetroffen - fassungslose, traurige, verzweifelte. Sie beinhalten aber immer auch dankbare Worte für die Anteilnahme von außen.
Hier einige Auszüge aus den Mails
In memoriam:
Der Erzbischof von Port-au-Prince Serge Miot und viele andere Geistliche der katholischen Kirche sind unter den Opfern in Haiti. Hier ein Nachruf auf den Mann, der für sein Volk und Land immer Auswege in eine bessere Zukunft gesehen hatte.
Trotz der desolaten Lage Haitis, das “den Rest der Welt nicht interessiert”, versuchte der Schriftsteller George Anglade stets mit Humor, die traurige Realität zu porträtieren, ihr ein Lachen abzugewinnen.
Mit Zilda Arns, Präsidentin und Gründerin der Kinderpastoral, ist eine der bekanntesten Frauen Brasiliens bei dem Erdbeben in Haiti gestorben.
Hörfunk-Beiträge:
'Langfristig für Haiti Verantwortung übernehmen'
Beitrag der Deutschen-Welle mit Adveniat-Mitarbeiter Michael Huhn zur Lage in Haiti.
Weitere Beiträge der Deutschen-Welle zu Haiti finden Sie hier.
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„Es wird Jahre dauern, bis diese Katastrophe überwunden ist"
Domradio.de im Interview mit Michael Huhn.
Weitere Beiträge von domradio.de zum Thema Haiti finden Sie hier
Video-Beitrag:
„Es wird noch Wochen dauern, bis das ganze Ausmaß der Katastrophe abzusehen ist"
Beitrag der Katholischen Nachrichten Agentur.
Herumirrende Menschen, stockfinstere Nacht im Park
Völliges Chaos herrschte in Haiti auch noch in der zweiten Nacht nach dem Beben: tausende Menschen, die obdachlos wurden, schliefen in stockdunklen Parks unter freiem Himmel, berichteten örtliche Journalisten. Als Kochstellen und Lichtquellen dienten Lagerfeuer.
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Hilfe läuft nur schleppend an
Nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti ist die internationale Hilfe angelaufen. Auf dem Flughafen der Hauptstadt Port-au-Prince landeten laut internationalen Medienberichten mehrere Dutzend Hilfsflugzeuge. Wegen des schlechten Zustands der Infrastruktur geht die Hilfe aber nur schleppend voran. Der Flughafen war zeitweise mit der Abfertigung der landenden Maschinen überfordert.
Haiti: Opferzahlen könnten 100.000 übersteigen
Erdbeben zerstört wichtige Einrichtungen kirchlicher Infrastruktur - langfristige Perspektive für das Land sieht trostlos aus
Das Erdbeben vom 12. Januar hat große Teile der haitianischen Hauptstadt Porte-au-Prince schwer getroffen. Die Kathedrale in der Hauptstadt, ist eingestürzt. Der Erzbischof der Hauptstadt, Mgr. Serge Miot, konnte nach Berichten französischer Ordensleute nur tot aus den Trümmern der Kurie geborgen werden. In einer Mail schilderte am Morgen des 13. Januar der Orden der Montfortaner.-Patres die Situation in der Hauptstadt: „Unsere Kapelle und der Kindergarten der Pfarrei sind zerstört. Alle Häuser, die vorher über uns an den Hang gebaut waren, sind heruntergekommen. In den Straßen laufen ungeheuer viele Mensche, schreien, weinen, wissen nicht, wie sie Opfer bergen sollen. Wenn der Morgen genug Licht bringt, werden wir beginnen, die Toten zu zählen… In den Bidonvilles, den Armenviertel an den Berghängen, muss es noch viel schlimmer sein…“
Erdbeben in Haiti: Adveniat stellt 20.000 Euro Soforthilfe bereit
Essen. 20.000 Euro Soforthilfe stellt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat für die Opfer des Erdbebens in Haiti bereit. Die Mittel sollen in den betroffenen Gebieten, vor allem in der Hauptstadt Porte-au-Prince, zur Linderung der unmittelbaren Not verwendet werden.
Zur Pressemitteilung 13. Januar 2010
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Schweres Erdbeben zerstört Port-au-Prince
Puebla. Eine Minute lang bebte die Erde im Süden von Haiti, anschließend lag die Hauptstadt Port-au-Prince in Trümmern. Dramatisch waren die Folgen des Bebens der Stärke 7,3 und diverser Nachbeben am Dienstag.
Nach Angaben eines Journalisten des haitianischen Senders Haitipal stürzten zahlreiche Gebäude ein wie Kartenhäuser, darunter ein Teil des Präsidentenpalasts, ein Krankenhaus, Ministerien und eine Schule. Beschädigt seien auch das Parlament, die Kathedrale und der Sitz der UN-Stabilisierungstruppe Minustah, die rund 7000 Soldaten und 2000 zivile Mitarbeiter in Haiti stellt. Viele Menschen seien unter den Trümmern begraben.
Das Beben um fünf Uhr nachmittags habe eine riesige Staubwolke ausgelöst, Menschen seien in Panik auf die Straßen gerannt, überall blockierten Trümmer die Wege, berichtete ein Mitarbeiter des US-Landwirtschaftsministeriums.
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