Aktuelle Meldung vom 21. April 2017

Neun Abiturienten bereiten sich auf Freiwilligendienst vor

Freiwillige beim Malworkshop in Essen zur Vorbereitung auf ihr Auslandsjahr. Foto: Adveniat/Weise

"Was nimmst du mit , was lässt du da…?", so lautete die Abschlussfrage an die neun Freiwilligen, die 2017 für ein Jahr über das weltwärts-Programm nach Lateinamerika und Südafrika gehen. Gemeinsam mit der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) als Entsendeorganisation und Adveniat als Partner für Projektstellen in Lateinamerika.

Die Antworten kamen prompt: "Mein "Deutsch-Sein", alles planen zu wollen, mein Leben in relativem Luxus, lasse ich hier". Und ich nehmen mit: "Vorfreude auf Perspektivwechel, Kennenlernen von völlig neuen Lebensumständen, die materiell deutlich schlechter sind als unsere hier", waren die Antworten der Freiwilligen.

Ängste ab- und Netze aufbauen

Fünf Tage lang machten sich die Abiturienten aus ganz Deutschland mit den Herausforderungen für das nächste Jahr im Ausland vertraut. Die Tage in Essen halfen, Ängste abzubauen, sich als Gruppe zu vernetzen und sich mit den Einsatzorten in Bolivien, Paraguay, Ecuador und Süafrika vetraut zu machen.

Allen wurde klar, dass "der Umgang mit Zeit in Lateinamerika offensichtlich entspannter als bei uns ist" und dass es Sinn macht, vor der Ausreise noch fleißig Spanisch zu lernen, damit der Start in den Einsatzstellen und bei den Gastfamilien gelingt.

Mit Kostproben der lateinamerikanischen und südafrikanischen Küche in Form von Empanadas (gefüllte Teigtaschen) und Chakalaka (würzige Gemüsevariation), von den Freiwilligen selbst gekocht und gebacken, begann schon einmal die kulinarische Reise in die Ferne.

Text: Stefanie Hoppe


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