Gemeinden

In Diözesan- und Gemeindepartnerschaften mit Ortskirchen in anderen Teilen der Welt wird konkret, was die weltweite Communio der Christen ist: eine vom Evangelium inspirierte Gebets-, Lern- und Solidargemeinschaft. Aus diesem Verständnis heraus wurde die Arbeitshilfe "Weltkirchliche Partnerschaften von Pfarreien und Diözesen" entwickelt, die das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht hat.

Die darin enthaltenen Leitlinien sollen dazu beitragen, bereits lange bestehende und neu sich entwickelnde weltkirchliche Partnerschaften zu intensivieren, zu inspirieren und zu orientieren.

Die Leitlinien führen sieben Maßstäbe auf, an denen sich die Praxis weltkirchlicher Partnerschaft messen lässt:

1. Den Glauben bezeugen und miteinander teilen
2. Miteinander kommunizieren und voneinander lernen
3. Anfragen an den eigenen Lebensstil annehmen
4. Verantwortung für eine gerechtere Welt übernehmen
5. Projekte sinnvoll fördern
6. Entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit unterstützen
7. Für die Zukunft der Partnerschaft sorgen

Ausgehend von diesen Leitlinien bietet die Arbeitshilfe eine Checkliste an, mit der Diözesen und Pfarreien ihre weltkirchliche Partnerschaft reflektieren und so Stärken und Schwierigkeiten in ihrer Partnerschaftsarbeit gut identifizieren können.

Die Arbeitshilfe gibt auch Auskunft über die Angebote der katholischen Hilfswerke: Adveniat, das Bonifatiuswerk, Caritas international, das Kindermissionswerk "Die Sternsinger", Misereor, Missio in Aachen und in München sowie das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis unterstützen die Partnerschaftsarbeit von Pfarreien und Diözesen gerne. Gleiches gilt für die international vernetzten katholischen Verbände wie Kolping International, der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) oder die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB). Auch hier bietet die Arbeitshilfe eine umfangreiche Liste an Kontaktadressen und Serviceangeboten.

Download PDF: Arbeitshilfe "Weltkirchliche Partnerschaften von Pfarreien und Diözesen"