Hilfe, die weite Kreise zieht

Die Ordensgründerin Oberin Reina Angélica sucht die Nähe zu den Menschen. Sie kennt ihre Sorgen und Ängste und ist bei jungen wie alten Menschen sehr beliebt. Sie trifft den richtigen Ton und weiß immer Rat.

Ordensgemeinschaften sind wichtige Anlaufstellen für Bedürftige in El Salvador wie in ganz Lateinamerika und der Karibik. Deshalb unterstützt Adveniat ihren selbstlosen Einsatz ganz vielfältig, beispielsweise durch

• Unterhaltsbeihilfen für Ordensleute, um ihr eigenes Überleben zu sichern und sich ganz ihrem Auftrag widmen zu können;

• Förderung der von Ordensleuten getragenen Projekte, beispielsweise in den Bereichen Bildung, Alten- und Krankenbetreuung;

• Unterstützung bei Kauf oder Renovierung von Gebäuden, die zur Unterbringung der Ordensleute oder für ihre Hilfsprojekte benötigt werden;

• Beihilfe für Fahrzeuge, damit sie die oft großen und unwegsamen Strecken ihres Einsatzgebietes in angemessener Zeit und sicher zurücklegen können.

„Ich bewundere, mit wie viel Wärme und Liebe sie bei der Sache sind. Sie sind da, wo Hilfe nötig ist“, so Weihbischof Rosa Chávez im Erzbistum San Salvador, über die Schwestern.

„… das habt ihr mir getan.“

„Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Mt 25,35-36.40 Ihr Glaube macht die „Dienerinnen von der Göttlichen Barmherzigkeit“ in El Salvador so unermüdlich. Das ist wichtig in einem Land, in dem es weder staatliche Fürsorge noch Kranken- und Rentenversicherung gibt, in dem jeder Vierte weniger als 2 Dollar (1,55 Euro) pro Tag zur Verfügung hat.