Adveniat stellt 50.000 Euro Soforthilfe für die Opfer des schweren Erdbebens in Venezuela
50.000 Euro stellt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat für die Opfer des schweren Erdbebens in Venezuela zur Verfügung. „Mit dieser Soforthilfe ermöglichen wir unseren Partnern vor Ort, Verletzte und Menschen, die alles verloren haben, mit dem Notwendigsten zu versorgen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat Pater Martin Maier SJ. Die funktionierenden Strukturen der Kirche garantieren, dass die Menschen in den am stärksten betroffenen Regionen erreicht werden.

Durch zwei Erdbeben sind in Venezuela zahlreiche Gebäude eingestürzt. Es ist von tausenden, wenn nicht gar zehntausenden Toten die Rede. Foto: REUTERS
Am Mittwochabend, 24. Juni 2026, haben zwei Erbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von nur einer Minute den Norden des südamerikanischen Landes erschüttert. Infolge des wohl schwersten Erdbebens in Venezuela sind nach ersten Angaben 32 Menschen gestorben und mehr als 700 verletzt worden. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Toten noch deutlich steigen wird. Es ist von tausenden, wenn nicht gar zehntausenden Toten die Rede. Meldungen aus den am stärksten betroffenen Gebieten waren aufgrund von Stromausfällen und zusammengebrochenen Kommunikationsnetzen zunächst nicht zu erhalten.
Der Erzbischof von Caracas und langjährige Adveniat-Partner Raúl Biord Castillo berichtet von zahlreichen Toten, die unter einstürzenden Gebäuden und herabstürzenden Dächern begraben wurden. „Viele Kirchengemeinden haben Menschen aufgenommen, damit sie dort übernachten und versorgt werden können“, berichtet Raúl Biord. „Der Erzbischof von Caracas wird dafür sorgen, dass die Adveniat-Soforthilfe bei den Menschen ankommt, die sie am nötigsten haben“, erklärt Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Martin Maier.

