Adveniat übernimmt Förderung von Jugendzentren des „Kinderhilfe Passo Fundo e.V.“ in Brasilien
Das Lateinamerikahilfswerk Adveniat hat Ende des Jahres 2025 die Förderung von fünf Jugendzentren der Leão XIII. in Brasilien übernommen, die zuvor von dem „Kinderhilfe Passo Fundo e.V.“ gefördert wurden. Der ehemalige Verein hatte sich zum 31. Dezember 2025 aufgelöst und Adveniat die Aufgabe anvertraut, die Projekte für Kinder und Jugendliche weiterzuführen.

Die Jungen und Mädchen, die zu Leão XIII kommen, haben Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch erlebt und finden in den Zentren in der brasilianischen Stadt Passo Fundo einen Ort, an dem sich Sozialarbeiter und Psychologinnen um sie kümmern.
Mehr als 600 junge Menschen bekommen in den fünf Jugendzentren zweimal pro Tag eine Mahlzeit und können an diversen Aktivitäten teilnehmen, wie z. B. an Sportworkshops, Musikangeboten oder Theatergruppen. Zudem gibt es Hilfe bei der Berufsorientierung oder Schulaufgaben und vor allem bei der langfristigen Verarbeitung ihrer teils schweren Traumata.
Wertvolle Arbeit geht mit Adveniat weiter
Der Verein „Kinderhilfe Passo Fundo e.V.“ hatte sich seit 1981 um die Förderung der Zentren gekümmert und zwischen den Kindern vor Ort und Spenderinnen und Spendern in Deutschland persönliche Patenschaften vermittelt.
Adveniat wird den Spenderinnen und Spendern künftig einmal im Jahr beispielhafte Geschichten aus dem Projekt zusenden, die ihnen vertrauensvolle Einblicke in das Geschehen vor Ort ermöglichen und zeigen: die Arbeit der Sozialpädagogen, Psychologen und Sozialarbeiter mit den Kindern und Jugendlichen im Projekt hat sich nicht verändert. Die mehr als 600 jungen Menschen können alle weiterhin an den Angeboten teilnehmen.

Tanja Himer (links) und Franziska Quevedo (rechts) von Adveniat und Magali da Silva Passar, Kathrin Siegler und Beate Oladeji von Passo Fundo. Foto: Passo Fundo




