Peru zwischen Präsidentschaftswahl und Papstbesuch
Peru steckt in einer tiefen politischen Krise. Am 12. April wird ein neuer Präsident gewählt, der neunte in acht Jahren. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten ist Mitglied im Opus-Dei.
Peru steckt in einer tiefen politischen Krise. Am 12. April wird ein neuer Präsident gewählt, der neunte in acht Jahren. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten ist Mitglied im Opus-Dei.
Wie die Bilanz der Missionierung Amerikas ab 1492 ausfällt, ist unter Historikern und Theologen umstritten. Papst Leo XIV., der die USA und Südamerika gut kennt, wirbt um Versöhnung.
Vor fünf Monaten wurde Papst Leo XIV. gewählt. Nun hat er sein erstes offizielles Lehrschreiben veröffentlicht. Thema ist der Einsatz der Kirche für die Armen. Der Text hat es in sich.
Der jetzige Bischof von Chiclayo, Mons. Edinson Farfán, kennt Papst Leo XIV. sehr gut aus seiner Zeit in Peru. Er berichtet über Robert Prevost als einen aufmerksamen Zuhörer, jemanden, der nah bei den Menschen ist, sich in Krisenregionen engagiert und als Vermittler zwischen verschiedenen Parteien geschätzt war.
Ein US-Amerikaner, der Bischof in Südamerika war, wird der neue Papst. Damit wird auch der Geist von Franziskus weitergetragen. Davon ist Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Martin Maier überzeugt. Er konnte ihn bereits persönlich kennenlernen.
Geboren in den USA, aber viele Jahre in Lateinamerika tätig: Das neue Kirchenoberhaupt verbindet Nord- und Südamerika. Südlich des Rio Bravo ist die Hoffnung groß. Viele Regierungen bekundeten Sympathie für den Neuen.
Mit Papst Leo XIV. hat die katholische Kirche erstmals ein Oberhaupt mit US-amerikanischer und peruanischer Staatbürgerschaft. Prevost ist ein Kenner der Weltkirche – er gilt als diplomatisch, pragmatisch und geschätzt bei progressiven wie konservativen Kirchenvertretern.
„Mit Robert Prevost, einem US-Amerikaner, der Bischof in Südamerika war, ist ein echter Brückenbauer zwischen den beiden Amerikas und dem Globalen Norden und dem Globalen Süden gewählt worden", sagt Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Martin Maier.
Mit Papst Leo XIV. hat die katholische Kirche erstmals ein Oberhaupt mit US-amerikanischer und peruanischer Staatbürgerschaft. Prevost ist ein Kenner der Weltkirche – er gilt als diplomatisch, pragmatisch und geschätzt bei progressiven wie konservativen Kirchenvertretern.