Dom Hélder Câmara
Bruder der Armen
Dom Hélder Câmara lebte an der Seite der Armen und Ausgestoßenen. Mit Optimismus und Liebe setzte er sich für sie und ihre Rechte ein, für Gerechtigkeit und Frieden – besonders während der Militärdiktatur in Brasilien. Er wurde als „kommunistischer Bischof“ bezeichnet und deswegen bedroht, ließ sich das Wort aber nicht verbieten. Wegen seines Muts, seiner Bescheidenheit und seiner Brüderlichkeit hat er bis heute einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Dom Hélder Câmara lebte an der Seite der Armen und Ausgestoßenen. Foto: Instituto Dom Hélder Câmara/Adveniat

„Wie kann es sein, dass wir den Christus übersehen, der buchstäblich am Rande lebt, in den Armen in den Favelas von Rio?“ Diese an ihn gerichtete Frage veränderte das Leben von Dom Hélder Câmara. Ab diesem Tag stellte er sein Leben in den Dienst der Armen und bewirkte Großes. Ein Portrait über einen Prophet und Wegbereiter.
Noch heute wird Dom Hélder Câmara in Lateinamerika als Vorbild in Kirche und Gesellschaft verehrt und inspiriert eine Jugend auf der Suche nach Gerechtigkeit und Frieden. Im Blickpunkt-Sonderheft „Dom Helder Camara – Prophet und Wegbegleiter“ blicken Zeitzeugen zurück auf die gemeinsame Zeit, aber auch auf seinen Einfluss in der Gegenwart.
Bewegend
Menschen erzählen von Dom Hélder


