Dom Hélder Câmara
Bruder der Armen

Dom Hélder Câmara lebte an der Seite der Armen und Ausgestoßenen. Mit Optimismus und Liebe setzte er sich für sie und ihre Rechte ein, für Gerechtigkeit und Frieden – besonders während der Militärdiktatur in Brasilien. Er wurde als „kommunistischer Bischof“ bezeichnet und deswegen bedroht, ließ sich das Wort aber nicht verbieten. Wegen seines Muts, seiner Bescheidenheit und seiner Brüderlichkeit hat er bis heute einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Ein älterer Mann und eine Frau stehen sich gegenüber. Der Mann in kirchlicher Kleidung hält die Schultern der Frau in einer tröstenden Geste. Sie scheinen ein warmes und unterstützendes Gespräch zu führen.

Dom Hélder Câmara lebte an der Seite der Armen und Ausgestoßenen. Foto: Instituto Dom Hélder Câmara/Adveniat

Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt einen lächelnden Mann in religiöser Kleidung und eine Frau, die durch eine Menschenmenge auf einer engen Straße gehen, umgeben von Menschen, die Konfetti werfen. Im Hintergrund sind Häuser mit Ziegeldächern und ein Berghang zu sehen.

„Wie kann es sein, dass wir den Christus übersehen, der buchstäblich am Rande lebt, in den Armen in den Favelas von Rio?“ Diese an ihn gerichtete Frage veränderte das Leben von Dom Hélder Câmara. Ab diesem Tag stellte er sein Leben in den Dienst der Armen und bewirkte Großes. Ein Portrait über einen Prophet und Wegbereiter.

Schwarz-weißes Magazin-Cover mit einem älteren Mann, der nach oben schaut. Der Titel lautet Blickpunkt Lateinamerika. Der Text darunter identifiziert ihn als Dom Helder Camara. Die Ausgabe trägt die Aufschrift Sonderausgabe 2017 mit dem Adveniat-Logo.

Noch heute wird Dom Hélder Câmara in Lateinamerika als Vorbild in Kirche und Gesellschaft verehrt und inspiriert eine Jugend auf der Suche nach Gerechtigkeit und Frieden. Im Blickpunkt-Sonderheft „Dom Helder Camara – Prophet und Wegbegleiter“ blicken Zeitzeugen zurück auf die gemeinsame Zeit, aber auch auf seinen Einfluss in der Gegenwart.

Bewegend
Menschen erzählen von Dom Hélder