Begleiter durch den Advent

Für die Krankenhaus-Seelsorger sowie Nachbarschafts-, Caritas- und Besuchsgruppen in Kirchengemeinden hat das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniateinen Begleiter durch den Advent erstellt, der in Zeiten der Krankheit die Hoffnung durchbuchstabiert. 

Yithzak Yerel, der im Rahmen der Adveniat-Weihnachtsaktion "Jugend will Verantwortung" im Dezember nach Deutschland kommt, beim Krankenbesuch mit Edilsa in einem Altenheim in seiner Heimastadt Colón in Panamá.

Der Adveniat-Partner Yithzak Yerel beim Krankenbesuch mit Edilsa in einem Altenheim in seiner Heimastadt Colón in Panamá. Foto: Achim Pohl/Adveniat

Von A wie Ankommen bis Z wie Zweifel und Zutrauen: Für die Krankenhaus-Seelsorge sowie Caritas- und Besuchsgruppen bietet das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat einen Begleiter durch den Advent, der in Zeiten der Krankheit, der Trauer oder des persönlichen Leids die Hoffnung durchbuchstabiert. Unter dem Titel „Gott ist bei und in Gesundheit und Krankheit“ laden 24 alphabetisch geordnete Wortpaare mit kurzen Betrachtungen dazu ein, mit dem ersten Wort die Situation der Krankheit und mit dem zweiten die adventliche Hoffnung zu meditieren. Adveniat hat diesen Adventsbegleiter gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge des Bistums Essen entwickelt. Kranke Menschen, die sich in besonderer Weise aus dem „normalen Leben“ herausgerissen fühlen, können sich mit diesem adventlichen Begleiter im Kreis der Familie und Freunde auf Weihnachten vorbereiten.

Adventsbegleiter für die Advents- und Weihnachtszeit

Neben dem Bezug zu den biblischen Texten der Advents- und Weihnachtszeit verweisen die Texte und die zahlreichen farbigen Abbildungen immer auch auf Lateinamerika und die Karibik. Die Perspektive der Menschen vom „Kontinent der Hoffnung“ kann uns helfen, unser Leben, unseren Blick auf die Situation von Gesundheit und Krankheit zu verändern. Die Weihnachtsaktion der katholischen Kirche in Deutschland steht in diesem Jahr unter dem Motto "ÜberLeben in der Stadt". Denn 80 Prozent der Menschen in Lateinamerika und der Karibik leben bereits heute in den Städten. Und die Landflucht hält weiter an. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wird häufig enttäuscht. Das Leben der Indigenen, Kleinbauern und Klimaflüchtlinge am Stadtrand ist geprägt von Armut, Gewalt und fehlender Gesundheitsversorgung. Und wer arm ist, kann für seine Kinder keine gute Ausbildung bezahlen. Adveniat rückt mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion die Sorgen und Nöte der armen Stadtbevölkerung in den Blickpunkt. Mit seinen Projektpartnern, wie zum Beispiel Ordensleuten und pastoralen Mitarbeitern, durchbricht das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat die Spirale der Armut: durch Bildungsprojekte in Pfarrgemeinden insbesondere auch für Frauen und Kinder, Menschenrechtsarbeit und den Einsatz für faire Arbeitsbedingungen. Dafür sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

Die Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember in allen katholischen Kirchen Deutschlands ist für Adveniat und die Hilfe für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt. Spendenkonto bei der Bank im Bistum Essen, IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45.

Den Adventsbegleiter können Sie für die Krankenhaus-Seelsorge in Ihrem Bistum, für den Besuchsdienst in ihrer Pfarrei oder einfach für sich persönlich bestellen und herunterladen unter: www.adveniat-shop.de


ÜberLeben in der Stadt

80 Prozent der Menschen in Lateinamerika und der Karibik leben bereits heute in den Städten. Und die Landflucht hält weiter an. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wird häufig enttäuscht. Das Leben der Indigenen, Kleinbauern und Klimaflüchtlinge am Stadtrand ist geprägt von Armut, Gewalt und fehlender Gesundheitsversorgung. Und wer arm ist, kann für seine Kinder keine gute Ausbildung bezahlen. Unter dem Motto „ÜberLeben in der Stadt“ rückt Adveniat mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion die Sorgen und Nöte der armen Stadtbevölkerung in den Blickpunkt.