Predigtimpulse im Advent
Bibelauslegungen aus Lateinamerika

Gemeinsam von Gerechtigkeit träumen

Predigtimpuls für den 1. Adventssonntag

Gemeinsam von Gerechtigkeit träumen

Wovon träumen Menschen, wohin treibt die Sehnsucht? Ausgehend von dieser Frage beleuchtet Thomas Jung die biblischen Texte des ersten Adventssonntags. Allen gemeinsam ist die Hoffnung, dass der Traum einer anderen, menschlicheren und friedlicheren Welt Wirklichkeit werden kann.

Texte aus dem Lesejahr A: Jes 2,1-5; Röm 13,11-14a; Mt 24,37-44

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Gott jenseits der gepflasterten Straße entdecken

Predigtimpuls für den 2. Adventssonntag

Gott jenseits der gepflasterten Straße entdecken

Diejenigen anzunehmen, die gesellschaftlich ausgegrenzt, diskriminiert werden, heißt heute konstruktiv die Botschaft des Evangeliums umzusetzen. Heute „dem Herrn den Weg zu bereiten“, meint umzukehren, neue Wege zu suchen, die steinig und staubig sind jenseits der Mächtigen.

Texte aus dem Lesejahr A: Jes 11,1-10; Röm 15,4-9; Mt 3,1-12

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Mit Jesaja die Verhältnisse umkehren

Predigtimpuls für den 3. Adventssonntag

Mit Jesaja die Verhältnisse umkehren

Die Botschaft des Propheten Jesajas scheint im Widerspruch zu Alltag von Menschen in Lateinamerika zu stehen, von Unrecht, Gewalt und Unfrieden geprägt ist. Was heißt das „Friede! Mit dir!“? Jesaja schenkt uns die Perspektiven, dass auch die trockenste Wüste blühen wird.

Texte aus dem Lesejahr A: Jes 35,1-6a.10; Jak 5,7-10; Mt 11,2-11

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Eine friedliche Gesellschaft aubauen

Predigtimpuls für den 4. Adventssonntag

Eine friedliche, eine samaritanische Gesellschaft aufbauen

Schwester Sonia Herrera setzt sich in Peru dafür ein, dass junge Menschen ihre Gewalterfahrungen hinter sich lassen, und tatkräftig ihre Zukunft gestalten können. Ihr Fokus liegt auf der Förderung von Frauen. Die Weihnachtsbotschaft wird hier zur Aufforderung, Gesellschaft zu verändern.

Texte aus dem Lesejahr A: Jes 7,10-14; Röm 1,1-7; Mt 1,18-24

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Viele Menschen in Lateinamerika und der Karibik träumen vom Frieden. Doch Mensch und Natur werden nach wie vor rücksichtslos ausgebeutet. Damit Friede untereinander und mit der Natur Wirklichkeit wird unterstütz das Lateinamerika-Hilfwerk Adveniat Bildungsprojekte, die junge Menschen von Armut befreien, Friedensprojekte, die Konfliktparteien wieder an einen Tisch bringen, Menschenrechtsarbeit zugunsten indigener Völker und eine Landwirtschaft im Einklang mit Mensch und Natur. "Friede!" gelingt  "Mit Dir!": 

María Helena Céspedes

Predigtimpuls für den 1. Adventssonntag

Jungen Menschen Hoffnung geben

Schwester María Helena Céspedes aus Kolumbien betrachtet das apokalyptische Evangelium (Lk 21,25-28.34-36) nicht mit dem Katastrophenblick, sondern lädt ein, mit den Armgemachten den Text mit der Brille der Hoffnung zu lesen: Es geht um die Aufbrüche im Kleinen!

Texte aus dem Lesejahr C: Jer 33,14-16; 1 Thess 3,12-4,2; Lk 21,25-28.34-36

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Nicaragua freut sich auf den Weltjugendtag

Predigtimpuls für den 2. Adventssonntag

Veränderung ist möglich

In der konkreten Situation ist eine echte Veränderung zugunsten der Armen möglich: Das zeigt Lukas in seinem Evangelium (Lk 3,1-6) auf. Diese Erfahrung hat auch Weihbischof Jörg Michael Peters bei einer Reise zur Vorbereitung des Weltjugendtages nach Nicaragua gemacht.

Texte aus dem Lesejahr C: Bar 5,1-9; Phil 1,4-6.8-11; Lk 3,1-6

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Kardinal Gregorio Rosa Chavez in einem Jugendprojekt

Predigtimpuls für den 3. Adventssonntag

Ungleiche Verhältnisse habe nicht das letzte Wort

Kardinal Gregorio Rosa Chávez lässt den Heiligen Oscar Romero zu Wort kommen, der 1980 drei Tage vor seiner Ermordung zu diesem Evangelium predigte: Gott wünscht sich eine Gesellschaft, in der wir das von Gott erhaltene Gut miteinander teilen und so gegen die Ungleichheit aufstehen.

Texte aus dem Lesejahr C: Zef 3,14-17; Phil 4,4-7; Lk 3,10-18

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Padre Juan Goicochea

Predigtimpuls für den 4. Adventssonntag

Begegnung auf Augenhöhe, vom Du zum Du

Für den peruanischen Comboni-Pater Juan Goicochea geht es beim Treffen von Maria und Elisabeth um eine „Begegnung der Herzen“. Als Kirche sollen wir alles tun, damit das in unserer Welt und Gemeinde möglich wird: Begegnung auf Augenhöhe, vom Du zum Du.

Texte aus dem Lesejahr C: Mi 5,1-4a; Hebr 10,5-10; Lk 1,39-45

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Junge im Armenviertel von Colon

Predigtimpuls zu Weihnachten

Chancen geben

Das Weihnachtsfest erweckt manchmal den Eindruck von Ruhe und Idylle. Die Realität vor 2000 Jahren war geprägt von Armut, Migration, Perspektivlosigkeit. Das ist für viele junge Menschen in Lateinamerika Alltag. In diese Wirklichkeit hinein wird Gott Mensch und eröffnet den Armen und jungen Menschen Chancen. Die Mainzer Pastoralassistentin Sara-Marie Hüser lädt uns ein, es Gott gleich zu tun.

Texte aus dem Lesejahr C: Jes 9,1-6; Tit 2,11-14; 1Kor 1, 3-9; Lk 2,1-14

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Für viele junge Menschen in Lateinamerika und der Karibik enden Kindheit und Jugend viel zu früh: Als Jugendliche müssen sie bereits für das Überleben ihrer Familie arbeiten. Dabei träumen sie von einer guten Zukunft, wollen zur Schule gehen, studieren und Verantwortung übernehmen – in Kirche und Gesellschaft. Deshalb lautet das Motto der Adveniat-Weihnachtsaktion 2018:

Chancen geben - Jugend will Verantwortung

Predigtimpulse für das Lesejahr B

Padre Arturo Estrada

Predigtimpuls für den 1. Adventssonntag

Wachsam Ungleicheit bekämpfen

Das Evangelium zum 1. Adventssonntag (Mk 13, 33-37) ruft uns auf, „wachsam zu sein“. Der Jesuit, Padre Arturo Estrada, übersetzt dies im mexikanischen Kontext als einen Ruf zu einem Engagement, an der Beendigung der Ungleichheiten zu arbeiten.

Texte aus dem Lesejahr B: Jes 63, 16b-17.19b; 64, 3-7; 1Kor 1, 3-9; Mk 13, 33-37

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Indira Berroterán

Predigtimpuls für den 2. Adventssonntag

Trost für junge Frauen in Gewalt und Armut

„Tröstet, tröstet mein Volk.“ Mit diesem Ruf Gottes kündigt Jesaja (40,1-5.9-11) das Ende des Frondienstes und die Heimkehr aus dem Exil an. Indira Berroterán zeigt auf, was der Trost Gottes in Mexiko-Stadt für junge Frauen bedeuten kann, die in Gewalt und Armut aufgewachsen sind.

Texte aus dem Lesejahr B: Jes 40,1-5.9-11; 2Petr 3,8-14; Mk 1,1-8

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Bischof Reginaldo Andrietta

Predigtimpuls für den 3. Adventssonntag

Neugeschaffen in Würde und Geschwisterlichkeit

Johannes der Täufer ruft: „Bereitet dem Herrn den Weg“ (Joh 1,6-8.19-28). Die Wüste steht für den Übergang zu einer anderen Gesellschaft. Für den brasilianischen Bischof Reginaldo Andrietta bedeutet diese Ankündigung eine Neuschaffung des Menschen in Würde und Geschwisterlichkeit.

Texte aus dem Lesejahr B: Jes 61,1-2a.10-11; 1Thess 5,16-24; Joh 1,6-8.19-28

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Manuel Morán

Predigtimpuls für den 4. Adventssonntag

Gottes Ja zu den armen Frauen

Lukas erzählt von der Begegnung zwischen Gott und Maria (Lk 1,26-38). Manuel Morán, Direktor der Sozialpastoral der Diözese Santa Ana/El Salvador, denkt dabei an die armen Frauen seines Landes, die unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten, und für die sich Gott entschieden hat.

Texte aus dem Lesejahr B: 2Sam 7,1-5.8b-12.14a.16; Röm 16,25-27; Lk 1,26-38

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Xavier Plassat

Predigtimpuls zu Weihnachten

Die Hirten der Zeit Jesu sind die Landlosen heute

Zu Zeiten Jesu waren die Hirten von der Gesellschaft ausgeschlossen. Gleichzeitig sind sie die Bevorzugten Gottes, sie begegnen dem neugeborenen Sohn Gottes als erste. Bruder Xavier Plassat OP aus Brasilien setzt die Hirten aus der Zeit Jesu mit den vielen Landlosen Brasiliens gleich.

Text aus der Weihnachtsmette: Lk 2,1-14

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Andres Rodriguez

Impuls zum Adveniat-Aktionsplakat

"Ich bin mein eigener Herr und weiß, was aus meinen Kaffebohnen wird"

Das kann Andrés Rodríguez sagen, weil er mit anderen Kaffeebauern vor 15 Jahren in Bachajón im Süden Mexikos eine Kooperative gründete. Hart war der Weg vom rechtlosen Tagelöhner zum Mitbesitzer der Kaffee-Kooperative, vom Analphabeten zum Diakon der Kirchengemeinde. Mit Stolz und einem Lächeln trägt er heute die prall gefüllten Säcke mit Kaffeebohnen in seine Kooperative.

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Aktionsplakat "Faire Arbeit. Würde. Helfen."

 

 

Sie schuften als Hausbedienstete, Straßenhändlerinnen und Tagelöhner. Vielen Frauen und Männern werden in Lateinamerika und der Karibik nach wie vor menschenwürdige Arbeitsbedingungen und faire Löhne verweigert. Deshalb lautet das Motto der Adveniat-Weihnachtsaktion 2017: