Für die Armen in Lateinamerika
Die Kollekte an Weihnachten

Am 24. und 25. Dezember sammelt die katholische Kirche in ihren Weihnachtsgottesdiensten jedes Jahr für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik. Mit dem Erlös finanziert Adveniat Projekte für Arme und Benachteiligte. Schwerpunkte der Förderung sind Seelsorge, Sozialarbeit, Bildungsprojekte, die Förderung von Infrastruktur und die Ausbildung von Laien.

Adveniat-Kollekte im Weihnachtsgottesdienst
Adveniat-Kollekte im Weihnachtsgottesdienst. Foto: Harald Opitz/Adveniat

In den Kinderkrippenfeiern und Weihnachtsgottesdiensten am 24. und 25. Dezember sammelt die katholische Kirche in Deutschland jedes Jahr eine Kollekte für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik. Anregungen für den Kollektenaufruf finden Sie bei unseren Aktionsmaterialien.

Mit dem Erlös finanziert Adveniat Projekte für Arme und Benachteiligte. Schwerpunkte der Förderung sind Seelsorge, Sozialarbeit, Bildungsprojekte, die Förderung von Infrastruktur und die Ausbildung von Laien. Adveniat denkt sich keine Projekte aus. Vielmehr entstehen diese vor Ort und sind meist kleine, überschaubare Initiativen, die direkt den Armen zugutekommen.


ÜberLeben in der Stadt

80 Prozent der Menschen in Lateinamerika und der Karibik leben bereits heute in den Städten. Und die Landflucht hält weiter an. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wird häufig enttäuscht. Das Leben der Indigenen, Kleinbauern und Klimaflüchtlinge am Stadtrand ist geprägt von Armut, Gewalt und fehlender Gesundheitsversorgung. Und wer arm ist, kann für seine Kinder keine gute Ausbildung bezahlen. Unter dem Motto „ÜberLeben in der Stadt“ rückt Adveniat mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion die Sorgen und Nöte der armen Stadtbevölkerung in den Blickpunkt.