Sehen und Fühlen
Spiele und Aktionen

Argentinien: Hoffnung angeknipst – Eierlauf mal anders

Ein kleines ländliches Haus mit Lehmwänden und einem Strohdach steht in einer Berglandschaft. Vor dem Haus steht ein Solarmodul, ein weiteres ist auf dem Dach zu sehen, das erneuerbare Energie liefert.

Die Idee beruht auf dem Spiel „Eierlauf“, bei dem zwei Spieler eine kurze Strecke um die Wette laufen und dabei ein Ei auf einem Löffel tragen, das nicht auf den Boden fallen darf. Hintergrund des Spiels ist die kurze Geschichte aus dem argentinischen Andenhochland, wo Solarenergie einen großen Gewinn für die Menschen darstellt.

Brasilien Foto – Memory

Eine Collage mit zwölf beschrifteten Fotos, die Aspekte Brasiliens zeigen: Amazonas, Religion, Jugend, eine Shabono-Hütte, Capoeira, eine Favela, eine Großstadt, Fußball, eine Christusstatue, indigene Völker, Sprache (Amizade-Zeichen) und Umweltzerstörung.

Nach Vorlage des bekannten Spiels „Memory“ geht es darum, unter allen 24 Spielkarten passende Paare zu finden und so etwas über das vielfältige Land Brasilien zu erfahren.

Buchstabensuppe: Hauptstädte in Lateinamerika

Ein Wortsuchrätsel mit einem Gitter aus Buchstaben. Die Wörter LIMA, BOGOTA, MONTEVIDEO und SANTIAGO DE CHILE erscheinen in roten Buchstaben, die vertikal und horizontal im Gitter angeordnet sind.

In einem Durcheinander von Buchstaben sind waagerecht und senkrecht zehn Hauptstädte lateinamerikanischer Länder versteckt. Diese gilt es zu finden und mit einem Stift einzukrei-sen. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sind möglich.

Mexiko: Ein „Ojo de Dios“ (Auge Gottes) basteln

Ein geometrisches, quadratisches Muster aus bunten Bändern in Grün-, Gelb- und Blautönen mit vier spitzen Enden, die wie Stricknadeln nach außen ragen, vor einem schlichten weißen Hintergrund.

Die Huichol sind ein Volk von Ureinwohnern aus Mexiko. Sie leben mit und von der Natur.
Mit der Geburt eines Kindes beginnen sie ein „Ojo de Dios“ zu basteln, das über dem Bett auf-gehängt wird und für das Wohl des Kindes sorgen soll.

Lateinamerika: Eine Piñata basteln

Ein handgezeichnetes Bild einer hühnerförmigen Piñata, die aufgebrochen und an einer Schnur aufgehängt ist, wobei kleine bunte Süßigkeiten aus dem Inneren herausfallen.

Eine Piñata ist eine Pappmachéfigur, die mit Süßigkeiten gefüllt wird. Sie hängt zu besonderen Anlässen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas an einem Haken von der Decke. Die Kinder stehen im Kreis um sie herum. Zu einem Reim schlagen sie mit verbundenen Augen abwechselnd mit einem Besenstiel auf die Piñata ein, bis sie kaputtgeht und die Süßigkeiten herausfallen.

Venezuela: Weg durch ein Labyrinth

Ein handgezeichnetes Labyrinth mit Pfeilen, die den Eingang und Ausgang markieren. Im Inneren befinden sich vier Käsescheiben und eine Schale mit Obst, die auf verschiedenen Wegen platziert sind.

Der Weg durch das Labyrinth, den dieses Spiel vorsieht, hat folgenden Hintergrund: David (8 Jahre alt) aus Venezuela musste mit seiner Familie die Heimat aufgrund der schlech-ten Lebensbedingungen verlassen. Er erzählt davon in einer kurzen Geschichte, die die Spie-ler*innen zu Beginn zu lesen bekommen.

Kleiner Spanischkurs als Domino-Legespiel

Eine Collage mit sechs Karten, die spanische Vokabeln mit Illustrationen und Übersetzungen zeigen: Fußball/sol, Sonne/¡Hola!, sol/"Bol", ¡Hola!/"Olla", eine Person, die neben einem Kind Hallo! sagt, futbol/"futbol", Schokolade/"tschokolade", ein eingepacktes Geschenk/Pfeil, der auf einen Becher zeigt, taza/"tassa", queso/"Keso".

In den meisten Ländern Lateinamerikas wird Spanisch gesprochen. Da bietet sich auf einem Fest mit lateinamerikanischen Schwerpunkten ein kleiner Spanischkurs an. Er findet in Form des bekannten Anlegespiels „Domino“ statt.