Egidibali López
aus Panama

Egidibali López. Foto: Matthias Hoch/Adveniat


Egidibali López ist 24 Jahre alt, gehört zum indigenen Volk der Kuna und studiert Biologie in Panama-Stadt.
 

Wofür übernimmst du in Gesellschaft und Kirche Verantwortung?

Ich engagiere mich in meiner Pfarrei, in meinem Stadtteil und an der Uni dafür, die reiche Kultur der Kuna zu bewahren.
 

Was möchtest du gerne verändern?

Intoleranz. Als junge Kuna habe ich oft Diskriminierung erfahren. Aber eines Tages habe ich gesagt: Schluss jetzt! Ab sofort wird niemand mehr in meiner Gegenwart aufgrund seiner Herkunft, seines Glaubens oder seines Aussehens diskriminiert. Es gibt gute und schlechte Kuna – gute und schlechte Katholiken. Es hängt von jedem Einzelnen ab. Ohne Toleranz gegenüber anderen Kulturen wird es keinen Frieden geben.
 

Welche Talente helfen dir dabei?

Meine größte Stärke ist es, Kuna zu sein. Gleichzeitig war und ist es aber auch meine größte Herausforderung, diese Identität in Panama-Stadt – fernab meiner Heimat Guna Yala – zu bewahren. Gerade vom Weltjugendtag erwarte ich, dass junge Menschen aus der ganzen Welt meine Lebenswirklichkeit und den alltäglichen Kampf der Kuna für Anerkennung, Gleichberechtigung und die Bewahrung der Schöpfung kennenlernen.
 

Wer ist dein Vorbild?

Meine Mama und mein Papa. Ich bin dankbar dafür, dass sie mir diese reiche Kultur geschenkt haben. Ich bin sehr stolz darauf, Kuna zu sein.

So können Sie sich für Jugendliche in Lateinamerika einsetzen:

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Adveniat-Aktionspartner, die junge Menschen in Lateinamerika und der Karibik bei ihrer Entwicklung zu einem selbständigen und verantwortungsvollen Leben unterstützen.