Adveniat Kontinent der Hoffnung 2021

ISBN: 978-3-9816913-8-2 Das Wachstum der Städte in Lateinamerika hält an. Vier von fünf Menschen in Lateinamerika und der Karibik leben inzwischen in Städten. Ein Grund dafür ist der anhaltende Migrationsstrom aufgrund von Gewalt sowie Klimaveränderung und -katastrophen. Wie kann das Zusammenleben in den Megastädten gelingen? Die Armen siedeln sich am Rand der Städte an, während sich die Wohlhabenden hinter Mauern in abgegrenzte, gesicherte Wohnviertel zurückziehen. Die Ausgrenzung Armer, Minderheiten und Benach- teiligter teilt die Gesellschaft; die Schere zwischen Arm und Reich wird größer. Papst Franziskus spricht von den „neuen Armen“ an den Rändern der Städte. Adveniat engagiert sich zusammen mit seinen Projektpartnern dafür, dass „ÜberLeben in der Stadt“ für arme Famili- en, Jugendliche, Kranke, alte Menschen, Migranten und vor allem auch für die vielen Indigenen in den Metropolen möglich wird. Doch für Hunderttausende Menschen erfüllen sich die Hoffnungen, die sie in das Leben in der Stadt setzen, nicht. Ihr Leben im informel- len Sektor ist geprägt von fehlenden Sicherheiten: Verträge, Sozialver- sicherung, Gesundheitsversorgung gibt es nicht. Wer arm ist, kann für seine Kinder keine gute Ausbildung bezahlen: Armut vererbt sich. Die Reportagen und Sachtexte in diesem Band aus der Reihe „Konti- nent der Hoffnung“ verdeutlichen die Probleme und Herausforderun- gen im urbanisierten Lebensumfeld von heute. Zugleich beschreiben sie, wie Gemeinden versuchen, die Spirale der Armut zu durchbrechen: durch eine ganzheitliche Pastoral, Bildungsprojekte insbesondere auch für Frauen und Kinder, Menschenrechtsarbeit und den Einsatz für faire Arbeitsbedingungen. KONTINENT DER HOFFNUNG ÜberLeben in der Stadt Urbanisierung in Lateinamerika Kontinent der Hoffnung – Band 43 – ÜberLeben in der Stadt – Urbanisierung in Lateinamerika

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