11. Juli 2026: Sommerfest und Flohmarkt am Essener Dom
Unter dem gemeinsamen Motto „genial sozial“ laden der 29. Flohmarkt am Dom und das Sommerfest der Cityseelsorge „grüßgott“ herzlich ein. Das Wort „genial“ spiegelt dabei die beeindruckende Genialität des Essener Domes wider. Mit seiner meisterhaften Architektur, den einzigartigen Kunstwerken und dem herausragenden Domschatz prägt die Dominsel die Innenstadt und fasziniert die Menschen seit Generationen. Auch Adveniat ist mit einem eigenen Stand vor Ort.

Herzliche Einladung zum Sommerfest und Flohmarkt am Dom in Essen. Foto: Bistum Essen
Das Wort „sozial“ steht für die andere, ebenso wichtige Säule dieses Ortes: die gelebte Nächstenliebe und das großartige Engagement zahlreicher Menschen, die sich rund um den Dom und in der Cityseelsorge für andere einsetzen. Um diese wertvolle Arbeit aktiv zu unterstützen, fließen die Hälfte der Flohmarkterlöse sowie alle Einnahmen und Spenden des Sommerfestes direkt in ausgewählte soziale Projekte.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen rundum schönen Tag!
Programm beim Flohmarkt am Dom:
- 10.00 – 16.00 Uhr: bunter Flohmarkt
- 10.30 Uhr: Eröffnung von Flohmarkt und Sommerfest auf der Kettwiger Straße mit „Strickmarathon für den längsten Solidaritätsschal der Welt“
- 11.00 Uhr: DAS RUHRGEBIET SPRICHT (an der Marktkirche), Informationen und Anmeldung: dasruhrgebietspricht.de
- 11.30 Uhr: Mittagsimpuls auf der Kettwiger Straße
- 12.00 Uhr: Orgel-Lunch-Konzert im Essener Dom
- 13.00 Uhr: Tanzgruppe „Flotte Socken“
- 14.00 – 16.00 Uhr: MENSCHENKICKER TURNIER, Informationen und Anmeldung bei meinrad.rupieper@bistum-essen.de
- 14.00 Uhr: Führung durch den Domschatz in neuem Glanz
- 15.00 Uhr: Band „Optional“ & Führung durch den Dom „KLEINE KATHEDRALE – GROSSE KUNST“
- 16.00 Uhr: Siegerehrung Menschenkicker und Präsentation „Längster Schal“ an der Anbetungskirche
- 16.30 Uhr: Führung durch die Kapelle der GOLDENEN MADONNA
- 17.30 Uhr: Eucharistiefeier auf dem Domhof

Die Projekte: Genial sozial!
Adveniat fördert die Wasser-Pastoralarbeit im Vikariat Iquitos, Peru.
Adveniat stärkt Menschenrechtsarbeit im Sinne von „Recht auf (sauberes) Wasser für alle“ und Jugendarbeit miteinem Schwerpunkt auf spirituelle Umwelterziehung im Sinne der Enzyklika Laudato Sí. Der Zufluss des Amazonas ist vor zehn Jahren durch den Riss einer Ölpipeline verschmutzt worden und die Schäden wirken bis heute nach. Auch sind Teile des Vikariats immer wieder von Abwässern aus Kliniken verschmutzt worden. Das pastorale Personal und die Gemeindemitglieder werden über das Projekt systematisch sensibilisiert, geschult und begleitet, um ein Bewusstsein für die Bedeutung von sauberem Wasser für (ihr) Leben zu entwickeln und dafür einzutreten.
StattSchule – von Null auf Zukunft!
Unser Herzensprojekt „StattSchule – von Null auf Zukunft!“ ist ein Angebot für junge Menschen in Essen, die im klassischen Schulsystem ihren Halt verloren haben. Wir geben ihnen nicht nur eine zweite Chance, sondern eine echte Perspektive. StattSchule schafft einen alternativen Lernort, an dem Jugendliche ihre Schulpflicht erfüllen, Selbstvertrauen aufbauen, praktische Fähigkeiten erwerben und eine zweite Chance auf einen Schulabschluss bekommen. Hier finden sie eine praxisorientierte und motivierende Lernumgebung. Wir schaffen Bildung, die ankommt, eröffnen Chancen, die genutzt werden und geben Jugendlichen echte Perspektiven für ihre Zukunft.
Ausgebeutet für ein bisschen Glitzer!
Sie gehören zu den Sklaven des 21. Jahrhunderts: Kinder, Frauen und Männer schürfen in Madagaskar unter katastrophalen Bedingungen Mica, ein Mineral, das Autos und Lippenstifte glänzen lässt. 20.000 Menschen schuften in Madagaskar, um den begehrten Glimmer für westliche Produkte zu schürfen. Etwa die Hälfte sind Kinder. Tagsüber klettern die Frauen und Männer in die Erdlöcher, völlig ungesichert, um Mica abzubauen. Die meisten Familien wohnen in der Nähe der Minen, oftmals in ärmlichen Hütten aus Stroh und Ästen. Ihre Spende hilft den Menschen, der Ausbeutung in den Mica-Minen zu entkommen.

