Spendenaufruf zu Weihnachten:
Corona-Hilfe für die Armen in Lateinamerika

Seit fast zwei Jahren leidet die ganze Welt unter der Corona-Pandemie. Lateinamerika und die Karibik gehören mit weit mehr als 1,4 Millionen Toten zu den am härtesten betroffenen Regionen weltweit. Hunderte von Adveniat-Projektpartnerinnen und -partnern bewähren sich in dieser verzweifelten Lage als Retter in der Not. Dank ihrer starken Wurzeln in den Gemeinden wissen sie, wie sie ihre begrenzten Mittel so wirksam wie möglich einsetzen: an der Basis, direkt bei den Ärmsten.
 

Im brasilianischen Presidente Figueiredo macht den Familien neben der Sorge um das tägliche Brot eine weitere Misere schwer zu schaffen: Seit Ausbruch der Pandemie sind die Schulen geschlossen. Immerhin bringt ein Lehrer aus der Stadt den Kindern in den weit verstreuten Siedlungen einmal pro Woche Aufgabenblätter, damit sie zu Hause lernen können. Doch ganz allein sind die Kinder oft völlig überfordert. „Vielen Eltern fällt es schwer, die Kinder beim Lernen zu unterstützen“, wissen die Salesianerinnen Schwester Agostinha de Souza und Maria Soares aus Erfahrung, denn: „Manche Mütter sind gar nicht oder nur wenige Jahre zur Schule gegangen. Dann springen wir ein. Wir lassen die Kinder nicht im Stich.“


„Die Menschen sind verzweifelt. Die Pandemie hat ihnen alles genommen. So viele hungern“, schrieb Padre Maxi im Oktober 2021 an Adveniat. Mit seinen Helfern bringt er im Hochland Guatemalas Lebensmittel zu den ärmsten Familien. Am Weihnachtsabend möchte der junge Seelsorger den Menschen in seiner Gemeinde eine besondere Freude machen: „Wir teilen mit den Kranken und Bedürftigen Tamales, das sind herzhaft gewürzte Teigtaschen – unser traditionelles Weihnachtsessen. Niemand soll einsam und hungrig sein in dieser schweren und doch so heiligen Zeit.“
 

Die Not der Armen in Lateinamerika ist in der Corona-Krise vielerorts größer denn je: Wirtschaft und Gesundheitsversorgung sind in vielen Ländern zusammengebrochen – die Preise für Lebensmittel drastisch gestiegen. Die Arbeit vieler Projektpartnerinnen und -partner wurde zurückgeworfen auf die grundlegende Hilfe zum Überleben.

Für Corona-Patienten haben die Schwestern im Krankenhaus „Santo Antonio" siebzehn Isolationsbetten eingerichtet und schon über 700 Erkrankte bestmöglich versorgt. Dafür setzen sie alle Hebel in Bewegung, erklärt Schwester Nila: „Unser Problem ist der Mangel an Medikamenten und Material, vor allem Sauerstoff. Es dauert drei Wochen, bis Material eintrifft, das wir bestellen. Wir müssen mit dem Wenigen, das wir haben, gut wirtschaften.“

„Ohne die Hilfe von Padre Maxi müssten meine Kinder oft hungrig ins Bett gehen. Gott sei mit denen, die uns helfen“, bedankt sich Amalia Santut, Mutter von zwei Kindern. Ihre kleine Familie wohnt in einem Holzverschlag außerhalb der Stadt. Ohne Strom. Ohne Wasser. In zwei Suppenküchen erhalten Kinder und mittellose alte Menschen außerdem jeden Tag eine gute, warme Mahlzeit.

 

„Wo Menschen sich derart barmherzig für die Armen und Kranken einsetzen, da erstrahlt die Liebe Gottes in hellem Licht. Lassen Sie uns gemeinsam – mit Projektpartnerinnen und -partnern wie Schwester Nila und Padre Maxi – die Botschaft der Geburt Jesu zum Leuchten bringen. Damit Hoffnung und Zuversicht für alle spürbar werden.“

Pater Martin Maier SJ, Adveniat-Hauptgeschäftsführer

 


Die diesjährige Adveniat-Weihnachtsaktion steht mit ihrem Motto „ÜberLeben“ ganz im Zeichen der akuten Notlagen, die das Leben und die Existenzgrundlage der Armen unmittelbar bedrohen. Der Kampf ums Überleben und um die nächste Mahlzeit ist für die Armen in Lateinamerika und der Karibik heute mehr denn je bitterer Alltag.

Bitte sorgen Sie mit Ihrer Weihnachtsspende dafür, dass die akute Hilfe mit Nahrungsmitteln, Medizin und Hygienematerial weitergehen kann. Genauso wie die nachhaltige Unterstützung für die Armen durch Bildung, Gesundheitsversorgung und Seelsorge.
 

Für weitere Informationen, wie Sie die Arbeit von Adveniat-Projektpartnern wie Bischof Bahlmann in Lateinamerika und der Karibik mit einer Spende unterstützen können, wenden Sie sich gerne an:

Carmen Martínez
Abteilung Spenderkommunikation, Referat Besondere Spenden
Telefon 0201 1756-209, E-Mail: carmen.martinez(at)adveniat(dot)de