Frieden jetzt!
Versöhnungsarbeit in Kolumbien

Adveniat steht seit Jahren an der Seite der Nationalen Versöhnungskommission Kolumbiens – auch in Zeiten, als viele angesichts von mehr als 50 Jahren Krieg und Gewalt bereits die Hoffnung auf Frieden aufgeben hatten.

Mit seiner Kampagne “Frieden jetzt!” unterstützt Adveniat die Versöhnungsarbeit der kolumbianischen Kirche. In vielen regionalen Friedensinitiativen werden über die gesellschaftlichen Gräben hinweg friedliche Konfliktlösungsstragien vor Ort entwickelt und eingeübt.

„Kolumbien ist auf seinem langen Weg zum Frieden noch nicht am Ziel angekommen. Mit der Ratifizierung des Friedensabkommens ist aber ein Meilenstein erreicht“, betont Adveniat-Kolumbien-Referentin Monika Lauer Perez. Während des nun anstehenden Aufbaus eines friedlicheren Kolumbiens seien vor allem viel Vertrauen und Versöhnungsbereitschaft erforderlich. „Bis alle Waffen abgegeben, die Rebellen politisch und gesellschaftlich integriert und die Wunden der insgesamt fast acht Millionen Opfer zumindest teilweise geschlossen sein werden, brauchen die Kolumbianer unsere Solidarität.“

Engagement

Adveniat-Friedensprojekt in Kolumbien

Jeden Tag gibt es ein bis zwei Tote in Tumaco, meistens sind es Jugendliche. Adveniat-Partnerin Ulrike Purrer engagiert sich für die Jugendlichen und schenkt ihnen wieder Hoffnung.

Eine lächelnde Frau hält ein Baby in einem roten Outfit, während sie mit Kindern in einem hell erleuchteten Raum mit Bücherregalen interagiert. Die Kinder wirken beschäftigt und glücklich.

„Adveniat wird mit seiner Kampagne ‚Frieden jetzt!‘ die kolumbianische Kirche weiter tatkräftig unterstützen. Zudem stehen wir an der Seite derer, die in den vielen regionalen Friedensinitiativen über die gesellschaftlichen Gräben hinweg friedliche Konfliktlösungsstragien vor Ort entwickeln und einüben – eine Herkulesaufgabe in einer Gesellschaft, in der jahrzehntelang Krieg und Gewalt zum Alltag gehörten“, so Monika Lauer Perez.

Adveniat-Friedens-Partner vor Ort

Visionär im Krisengebiet

Bischof Omar Alberto Sánchez

Eine Frau fährt auf einem blauen Motorrad mit einem Mann, der eine Brille und ein weißes Hemd trägt, als Sozius. Der Mann telefoniert mit einem Handy. Sie befinden sich auf einer unbefestigten Straße mit Gebäuden und einem Betonpfosten in der Nähe.

Trauma-Arbeit in Cartagena

Padre Rafael Martín Castillo

Sechs Personen stehen in einer Reihe und legen sich gegenseitig die Arme um die Schultern. Sie wirken vereint und feierlich. Die Gruppe besteht aus Kindern und Erwachsenen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, die in einem überdachten Außenbereich stehen.

Verhandler für den Frieden

Padre Darío Echeverri

Ein Mann mittleren Alters mit kurzen dunklen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck blickt auf eine andere Person, die im Vordergrund unscharf ist. Der Hintergrund erscheint hell und unscharf.