Ein Brücke von Kind zu Kind - Weihnachten weltweit auf dem Essener Weihnachtsmarkt eröffnet

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck, Dieter Groppe, Geschäftsführer der EMG, und der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen haben mit vierzig Kindern die ökumenische Aktion „Weihnachten Weltweit“ auf dem Essener Weihnachtsmarkt eröffnet.
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck, Dieter Groppe, Geschäftsführer der EMG, und der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen haben mit vierzig Kindern die ökumenische Aktion „Weihnachten Weltweit“ auf dem Essener Weihnachtsmarkt eröffnet. Foto: Achim Pohl/Adveniat

Essen.

Die ökumenischen Aktion "Weihnachten weltweit" richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Sie können Weihnachtsschmuck aus fair gehandelten Materialien basteln. Träger sind das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, Brot für die Welt, Misereor und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, und Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck haben den Kindern aus den Kindertagesstätten Christus König aus Essen-Haarzopf und Christi Himmelfahrt aus Essen-Fischlaken geholfen, ihren Schmuck an drei Weihnachtsbäumen aufzuhängen. „Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu, der ,Frieden auf Erden' für alle Menschen bringt", sagte Präses Rekowski. Daran erinnere die ökumenische Aktion Weihnachten Weltweit. "Unabhängig von der Konfession unterstützen evangelische und katholische Christinnen und Christen den fairen Handel und helfen Menschen Weltweit. So geben wir die Liebe Gottes in der Weihnachtszeit weiter.“

"Damit weltweit Weihnachten werden kann, braucht es viele Lichtbringer"

Adveniat-Bischof Overbeck erinnerte an den Stern, dem die Sterndeuter gefolgt sind: "Der Stern hat sie zum neugeborenen Jesus-Kind in der Krippe geführt. Seit dem steht für uns Christen der Stern für Christus selbst. Er ist der Leitstern; er bringt Licht in das Dunkel im Leben vieler Menschen; er leuchtet uns voran, damit auch wir zu Lichtbringern für andere werden", so Bischof Overbeck. Dafür könne auch der fair gehandelte Stern aus Peru stehen. Der Adveniat-Bischof ist überzeugt: "Damit weltweit Weihnachten werden kann, braucht es viele Lichtbringer. Mitmachen bei der Aktion Weihnachten Weltweit ist da ein guter Anfang.“

Als Oberbürgermeister der "Fairtrade"-Stadt Essen war es keine Frage, das Projekt Weihnachten Weltweit zu unterstützen. "Das einzigartige an der Aktion ist, dass hier der faire Handel schon für Kinder erfahrbar gemacht wird", lobte Kufen. Auch im Essener Rathaus verfolge man das Ziel, mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. "Dabei können wir übrigens viel von den Kleinsten lernen. Denn sie haben oft ein untrügliches Un- oder Rechtsempfinden. Der Aktion wünsche ich, dass viele Kinder mitmachen und viel Freude beim Basteln haben.“

Martina Sonnenberg, Leiterin der Kita Postreitweg in Essen erklärte, warum sie mit ihren Kindern dabei ist: „Das ökumenische Projekt Weihnachten Weltweit begleitet uns seit 2013 in der Friedenserziehung unserer Kinder. Die Botschaft ist, über das Projekt Weihnachten Weltweit eine Brücke von Kind zu Kind zu schlagen, damit es endlich Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen auf dieser einen Erde unter fairen Lebensbedingungen gibt.“

Kugeln, Sterne und Engel kosten als Zehner-Set jeweils 20 Euro und sind online bestellbar. Pädagogische Materialien ermöglichen einen Blick in die Lebenswelten Gleichaltriger Weltweit. Mal- und Basteltipps, Vorlesegeschichten rund ums „faire“ Weihnachtsfest, Fotogeschichten über die Herstellung der Produkte, Lieder, Texte, Noten bieten Anregungen für die Arbeit in Kitas und im Kindergottesdienst: weihnachten-weltweit.de.

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