Katholische Hilfswerke stehen in Corona-Krise zusammen

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Misereor-Fastenaktion „Gib Frieden“ nur noch virtuell fortgesetzt werden. Die Aktion unterstützen können Interessierte jedoch auch online. Katholische Hilfswerke rufen zu Solidarität auf.

Essen.

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Von den fortlaufend immer größeren Einschränkungen massiv betroffen ist auch die derzeit laufende Misereor-Fastenaktion. Die von den Kollegen vorbereiteten Fastenessen, Soliläufe oder Besuche der Fastenaktionsgäste in Gemeinden oder Schulen können nicht stattfinden. Und auch die Kollekte in den Gottesdiensten am 5. Fastensonntag wird es nicht geben.

In diesem Jahr sind die katholischen Hilfswerke durch ein gemeinsames Aktionsthema besonders verbunden: „Frieden leben. Partner für eine Welt“. So wie Adveniat mit seiner Aktion „Friede! Mit dir!“ Initiativen unterstützt, die den Menschen in Lateinamerika ein Leben in Frieden untereinander und mit der Umwelt ermöglichen, lenkt Misereor in der derzeitigen Fastenaktion die Aufmerksamkeit auf den Krieg in Syrien und die Auswirkungen auf das Nachbarland Libanon.

Die Misereor-Fastenaktion kann aufgrund der aktuellen Situation jedoch nur noch virtuell fortgesetzt werden. Wie Sie ihre Solidarität mit den Menschen in Syrien und im Libanon jedoch trotzdem zeigen und die Fastenaktion unterstützen können, lesen Sie auf der Seite von Misereor.

Wir erleben angesichts der Corona-Krise, wie sehr wir selbst auf Solidarität angewiesen sind. Vergessen wir also nicht diejenigen, die noch mehr als wir selbst auf Unterstützung angewiesen sind, weil ihr Leben durch Krieg bedroht ist.

In dieser herausfordernden Zeit stehen wir als katholische Hilfswerke gemeinsam auf der Seite der Armen, Ausgegrenzten und Unterdrückten - und nebeneinander in Solidarität für die eine Welt!

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