Oscar Arnulfo Romero
Ein Priester gegen die Militärdiktatur

Erzbischof Oscar Arnulfo Romero kämpfte für die Armen und Unterdrückten in El Salvador – für ein gerechteres politisches System. Der Militärdiktatur war er damit ein Dorn im Auge, 1980 wurde er von einem Auftragskiller getötet. Am 23. Mai 2015 ist der Geistliche in seiner Heimat selig gesprochen worden. Am 14. Oktober 2018 hat Papst Franziskus ihn Heilig gesprochen. Adveniat begibt sich auf die Spuren Romeros. Gehen Sie mit uns der Frage nach, was seine Selig- und Heiligsprechung bedeutet in einem Land, das seit Jahrzehnten von Gewalt erschüttert wird.

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Eine Person in braunem Gewand und mit Kopfbedeckung kniet und berührt ein farbenfrohes Wandgemälde, das einen sitzenden Geistlichen mit einer Kreuzkette vor einer natürlichen Landschaft mit Bäumen und Wasser zeigt.

„Óscar Romero steht für Menschenwürde und Gerechtigkeit – sein Zeugnis bewegt die ganze Welt.“ Das sagt Adveniat-Partner Kardinal Gregorio Rosa Chávez anlässlich der Heiligsprechung am 14. Oktober 2018.

Schwarz-Weiß-Foto eines lächelnden Mannes mit Brille und klerikaler Kleidung, mit einem roten Etikett in der Ecke, auf dem HEILIGER OSCAR ROMERO steht.

Wer war Oscar Romero? Welche Vision von Kirche und Gesellschaft hatte er? Antworten darauf gibt das überarbeitete und neu aufgelegte Sonderheft „Oscar Romero“.

Eine Gruppe von Menschen steht bei einer Kundgebung dicht beieinander, einige halten Schilder und eine Zeitschrift mit einem Foto von Oscar Romero. Ein Text in deutscher Sprache wirbt für Bildungsmaterial über Romero und die Unterstützung der Kirche für die Armen.

Zu Lebzeiten gab Oscar Romero den Menschen in El Salvador Hoffnung auf eine bessere Zukunft mit Gott. 40 Jahre nach seiner Ermordung ist sein Erbe weiterhin ein Licht im Schatten von Gewalt, Bürgerkrieg und Auswanderung. Diese Einheit für den Politik-, Ethik- oder Religionsunterricht greift sein Ideal einer „Kirche für die Armen“ auf.

Eine große Gruppe von Geistlichen in weißen Gewändern mit roten Schärpen versammelt sich im Freien vor einem riesigen Porträt eines katholischen Bischofs während einer öffentlichen religiösen Veranstaltung. Im Hintergrund sind Bäume und Veranstaltungsgebäude zu sehen.

Hunderttausende Gläubige haben 2015 in San Salvador die Seligsprechung des 1980 ermordeten Erzbischofs Oscar Romero gefeiert. Für Kardinal Rosa Chavez aus El Salvador hat damit eine neue Epoche der salvadorianischen Kirchengeschichte begonnen.

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Hilfsprojekt in Gedenken an Oscar Romero

Das Vermächtnis von Oscar Romero weiterzutragen hat sich auch der langjährige Freund Romeros Kardinal Rosa Chávez zum Lebensinhalt gemacht. Nicht zuletzt durch das Sozialprojekt in seiner Pfarrei San Francisco, mit dem er gemeinsam mit den „Barmherzigen Schwestern“ auf beeindruckende Weise zeigt, dass die Kirche für die Armen da ist.

Ein junges Mädchen in Schuluniform sitzt auf einer Couch und unterhält sich mit einem Mann, der eine Brille und einen klerikalen Kragen mit einer großen Kreuzkette trägt, in einem bescheidenen Zimmer mit Blechdach.

Dreiteilige Dokumentation über Oscar Romero

Teil 1 – Ein Priester gegen die Militärdiktatur

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Teil 2 – Mord an Oscar Romero

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Teil 3 – Die Seligsprechung

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